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Kinderschutzbund: Meldungen zu Kindeswohlgefährdung "drastisch" gesunken

Archivmeldung vom 21.04.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 21.04.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Bild: Alexandra H. / pixelio.de
Bild: Alexandra H. / pixelio.de

Die Meldungen bei Jugendämtern wegen Kindeswohlgefährdung sind nach Angaben des Kinderschutzbundes "drastisch" gesunken. "Vor dem Shutdown kamen etwa 60 Prozent dieser Meldungen von Schulen, Kitas und aus Kinderarztpraxen", sagte der Präsident des Deutschen Kinderschutzbundes, Heinz Hilgers, der Düsseldorfer "Rheinischen Post".

"Die soziale Aufmerksamkeit ist zurückgegangen", betonte er. Hilgers sagte: "Der Anschein ist: Es ist ruhiger geworden. Das dicke Ende könnte aber noch kommen." Das Ausbleiben der Meldungen könne nur die "Ruhe vor dem Sturm" von zahlreichen Inobhutnahmen nach dem Shutdown sein. Grundsätzlich verwies er darauf, dass im Durchschnitt pro Woche in Deutschland drei Kinder aufgrund von Gewalt oder Vernachlässigung sterben.

Quelle: Rheinische Post (ots)


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