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Bundesweite Razzia nach rechtsextremen Tonträgern

Archivmeldung vom 16.04.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 16.04.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Peter Hebgen / pixelio.de
Bild: Peter Hebgen / pixelio.de

In acht Bundesländern haben die Ermittlungsbehörden am Donnerstag eine Razzia auf der Suche nach rechtsextremen Tonträgern durchgeführt. Betroffen waren die Bundesländer Sachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Thüringen, Mecklenburg-Vorpommern, Bayern, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz, teilte die Polizei in Leipzig mit.

Grundlage waren vom Amtsgericht Zwickau erlassene Durchsuchungsbeschlüsse, die sich auf die Feststellung von Tonträgern eines rechten, in Zwickau wohnhaften Liedermachers beziehen.

Hunderte Tonträger sollen sichergestellt worden sein, von Festnahmen war jedoch keine Rede.

Der 29-Jährige wird beschuldigt, mit seinen Songtexten rechtes Gedankengut zu verbreiten, insbesondere aber den Nationalsozialistischen Untergrund (NSU) zu verherrlichen.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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