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KSK hat Probleme mit Scharfschützengewehr

Archivmeldung vom 24.06.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 24.06.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Das von Heckler & Koch hergestellte Sturmgewehr HK417 im Kaliber 7,62 × 51 mm ist die stärkere Version des HK416. In der Bundeswehr firmiert es als G27.
Das von Heckler & Koch hergestellte Sturmgewehr HK417 im Kaliber 7,62 × 51 mm ist die stärkere Version des HK416. In der Bundeswehr firmiert es als G27.

Foto: Bryan William Jones, Ph.D.
Lizenz: CC-BY-SA-3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die Eliteeinheit Kommando Spezialkräfte (KSK) der Bundeswehr hat in der Vergangenheit aus dem Afghanistan-Einsatz erhebliche Probleme mit dem Scharfschützengewehr G 27 gemeldet. Aktenkundig sind nach Informationen von "Bild am Sonntag" "Mängel am Haltebolzen der Abzugsgruppe" und beim "Hülsenauswurf". Beide Probleme können Experten zufolge dazu führen, dass mit der Waffe im Ernstfall nicht geschossen werden kann.

Das Verteidigungsministerium bestätigte gegenüber "Bild am Sonntag" die Beschwerde aus der Eliteeinheit vom 16. März 2011, stufte sie aber als "einfach zu beheben" ein. Es dauerte jedoch 14 Monate, bis die Waffen voll einsatzfähig waren. Erst am 14. Mai 2012 erhielt das Scharfschützengewehr eine neue "Genehmigung zur Nutzung".

Der für das G 27 zuständige Beamte des Bundesamtes für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw), der Fertigungsfehler der Waffe kritisiert hatte, wurde gegen seinen Willen versetzt. Er muss seit 2012 in der Bücherei der Behörde arbeiten. Gegen die von ihm als Strafversetzung empfundene Verwendung in die Bücherei klagte der Beamte erfolgreich vor dem Verwaltungsgericht Koblenz. Die Behörde legte Berufung gegen das Urteil ein.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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