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Schweiz: Bauer kämpft im Alleingang gegen Bundesbehörden

Archivmeldung vom 15.10.2012

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 15.10.2012 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Das Bundesgerichtsgebäude in Lausanne
Das Bundesgerichtsgebäude in Lausanne

Foto: Roland Zumbühl von Picswiss
Lizenz: GFDL
Die Originaldatei ist hier zu finden.

In der Schweiz kämpft ein Bauer bereits seit drei Jahren im Alleingang gegen die Überbauung seines Landes durch die Bundesbehörden. "Es handelt sich um bestes Land und eine beachtliche Fläche meiner Hofparzelle, die als Fruchtfolgefläche deklariert ist", erklärte Landwirt Ruedi Müller.

Das Schweizer Bundesamt für Straße will auf Müllers Land neben der Autobahn A3 eine Straßenabwasserbehandlungsanlage zu errichten. Sie soll dazu dienen, das Abwasser der Straße zu reinigen bevor es in die Natur zurückgeführt wird. Müller konnte sich bisher jedoch erfolgreich gegen die Pläne des Bundesamts verwehren, auch die gebotene Summe von rund 30.000 Franken überzeugte ihn nicht.

Mittlerweile wird der Fall vor Gericht verhandelt. Das Schweizer Bundesgericht hat dem Bundesamt für Straßen vorgeschlagen, Alternativstandorte zu prüfen, um dem Grundsatz der haushälterischen Nutzung des Bodens aufrecht zu halten.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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