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Studie: Deutsche verbringen anderthalb Wochen im Jahr auf dem Fahrrad

Archivmeldung vom 06.06.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 06.06.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: K. Kurbjun / pixelio.de
Bild: K. Kurbjun / pixelio.de

Was machen die Deutschen am liebsten, wenn Sie Outdoor-Sport betreiben? Radfahren. Und das mit Abstand. 310, von 1001 befragten Personen, wählten die Sportart auf Platz eins, gefolgt von Schwimmen mit 159 Stimmen und Wandern mit 125 Stimmen. Kein Wunder, dass 68 Prozent der deutschen Fahrradfahrer bis zu 50 Kilometer pro Woche zurücklegen - auf ein Jahr gerechnet entspricht dies circa 2.600 Kilometern. Geht man hier von einer Durchschnittsgeschwindigkeit von zehn Kilometern pro Stunde aus, verbringen 68 Prozent der Deutschen ca. 1,55 Wochen eines Jahres auf dem Fahrradsattel.

Dabei sind Großstädter im Vergleich häufiger auf dem Rad anzutreffen als Menschen vom Land. Dies ergab die Zweitauflage der Studie "Fahrradfahren in Deutschland" der Rose Versand GmbH unter 1001 Männern und Frauen im Alter zwischen 16 und 65 Jahren; durchgeführt vom Marktforschungsinstitut Research Now.

Bei den Top-Tätigkeiten an der frischen Luft landet Fahrradfahren mit 58 Prozent auf dem dritten Platz, hinter Spazieren gehen (72 Prozent) und Sitzen & Schauen, Lesen, Faulenzen (59 Prozent). Die Studie wollte außerdem wissen, warum die Deutschen so gerne aufs Rad steigen. Interessanterweise radeln 86 Prozent der Befragten aus gesundheitlichen Gründen. Im Vergleich fahren nur 62 Prozent Rad, weil es umweltfreundlich ist und 54 Prozent weil es außer der Anschaffung nichts kostet. Mehr als doppelt so viele Großstädter (13 Prozent) als Menschen auf dem Land (6 Prozent) nutzen ihr Fahrrad als Autoersatz.

Warum manche Deutsche nicht aufs Fahrrad steigen, lässt sich schnell erklären: 37 Prozent hält das oft zu schlechte Wetter davon ab, das Rad zu nehmen, 23 Prozent finden es zu anstrengend und 22 Prozent verzichten aufs Radfahren, weil ihnen sichere Radwege fehlen.

"Sicherheit ist ein großes Thema auf deutschen Straßen. Über die Hälfte aller Befragten wünscht sich mehr gegenseitige Rücksichtnahme aller Verkehrsteilnehmer, um das Radfahren noch sicherer zu machen", ergänzt Thorsten Heckrath-Rose, Geschäftsführer der Rose Versand GmbH. "Auch der Wunsch nach mehr durchgängigen Radwegen und von der Straße getrennten Radwegen ist groß. Wären diese vorhanden, würden laut Studie viel mehr Menschen aufs Rad steigen."

Quelle: Rose Versand GmbH (ots)

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