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Nürnberg: Wegen Schmuggel und Handel von bzw. mit Hanf sechs Tatverdächtige in Untersuchungshaft.

Archivmeldung vom 19.08.2022

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 19.08.2022 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Bild: Zollfahndungsamt München
Bild: Zollfahndungsamt München

Sieben in Nürnberg und Fürth ansässige Tatverdächtige im Alter von 20 bis 28 Jahren sollen zwischen Mai und Juli dieses Jahres verantwortlich für den Schmuggel von über - sechs Kilogramm Hanf, - 300 fertigen Joints mit je 2 Gramm Hanf und - 100 Kartuschen mit flüssigem Hanf für E-Zigaretten aus den USA und Großbritannien sein.

Bild: Zollfahndungsamt München
Bild: Zollfahndungsamt München
Bild: Zollfahndungsamt München
Bild: Zollfahndungsamt München

Vergangene Woche am 10. und 11. August vollstreckten Ermittler des Zollfahndungsamtes München, Dienstsitz Nürnberg, gegen vier der Tatverdächtigen Haftbefehle des Amtsgerichts Nürnberg. Bereits am 13.06.22 verhafteten Nürnberger Zollfahnder zwei je 23 und 26 Jahre alte Mitglieder der Gruppierung. Ein ebenfalls am 11.08.22 vollstreckter Haftbefehl gegen die siebte Person der Gruppierung, einen 22-jährigen aus Fürth, ist mittlerweile gegen Auflagen außer Vollzug gesetzt worden.

Die Beschuldigten stehen außerdem in Verdacht, das eingeschmuggelte Rauschgift nach Empfang und Zwischenlagerung in einer Nürnberger Bunkerwohnung gewinnbringend an noch bislang unbekannte Personen im Großraum Nürnberg und Fürth weiterverkauft zu haben. Auf die Gruppierung aufmerksam wurden die Zollfahnder, als bei den Flughafenzollämtern Frankfurt am Main und Köln/Bonn vereinzelt für sie bestimmte Paketsendungen mit Rauschgift bei verdachtsunabhängigen Kontrollen aus dem Verkehr gezogen wurden. Die Spur führte zu den nun verhafteten Tatverdächtigen. Die Ermittlungen des Zollfahndungsamtes München, Dienstsitz Nürnberg, unter der Sachleitung der Staatsanwaltschaft Nürnberg/Fürth dauern an.

Quelle: Zollfahndungsamt München (ots)

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