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Londoner Gericht verurteilt Facebook-Hacker zu acht Monaten Haft

Archivmeldung vom 20.02.2012

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 20.02.2012 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Bild: F. Gopp  / pixelio.de
Bild: F. Gopp / pixelio.de

Ein Londoner Gericht hat einen Facebook-Hacker zu acht Monaten Haft verurteilt. Seine Aktion hätte "absolut verhängnisvoll" sein können, befanden die Richter den Angeklagten für schuldig. Der 26-jährige Brite habe genaue Kenntnis über den Umfang und die Kosten des Risikos gehabt, das er einging, so die Richter.

Der Angeklagte hatte zugegeben zwischen April und Mai 2011 das soziale Netzwerk Facebook infiltriert zu haben. Er habe Sicherheitslücken im System aufdecken und den Konzern darauf aufmerksam machen wollen. Der Verteidiger des 26-Jährigen hatte unterstrichen, sein Mandant sei ein "ethischer Hacker". Die Ankläger betonten, der Beschuldigte habe zweifellos scharfsinnig gehandelt, dem Internetkonzern aber großen Schaden zugefügt und geistiges Eigentum von unschätzbarem Wert auf seine persönliche Festplatte heruntergeladen.

Facebook war während eines Systemchecks auf die Attacke des Hackers aufmerksam geworden. Der Brite, der in offiziellem Auftrag schon die Sicherheit des Systems des Unternehmens Yahoo optimierte, war aufgespürt worden, obwohl er digitale Spuren sorgfältig getilgt hatte.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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