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CDU-Politiker Schockenhoff kritisiert Verfahren gegen russische Punk-Band Pussy Riot

Archivmeldung vom 08.08.2012

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 08.08.2012 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Pussy Riot
Pussy Riot

Foto: User:M5
Lizenz: GFDL
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Andreas Schockenhoff (CDU), hat das Verfahren gegen die russische Punk-Band Pussy Riot als "völlig maßlos" kritisiert.

"Die monatelange Untersuchungshaft und das angedrohte Strafmaß stehen in keinem Verhältnis zu den Taten der Frauen", sagte der Russland-Koordinator der Bundesregierung dem "Tagesspiegel" (Donnerstagausgabe). In Wirklichkeit gehe es um die Einschüchterung jeder Opposition gegen den wiedergewählten Präsidenten Wladimir Putin. "Jede Kritik am Regime soll im Keim erstickt werden", so Schockenhoff.

Madonna fordert Freilassung der Punkgruppe Pussy Riot

Popstar Madonna hat bei einem Konzert in Moskau die Freilassung der russischen Punkgruppe Pussy Riot gefordert. "Diese drei Mädchen, Nadja, Mascha und Katja, haben etwas Mutiges getan. Sie haben dafür bezahlt. Und ich bete für ihre Freilassung", sagte die 50-Jährige im Olympiski-Stadion. "Ich bin nicht Respektlos gegenüber der Kirche oder der Regierung, aber ich denke die drei Mädchen haben etwas sehr mutiges getan", so Madonna weiter.

Der Popstar gehört damit zu einer Reihe von Prominenten, wie Pete Townshend oder Jarvis Cocker, die sich für die Freilassung der drei Bandmitglieder ausgesprochen haben.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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