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Immer mehr Menschen in immer größeren Städten

Archivmeldung vom 29.04.2010

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 29.04.2010 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: A. Friedrich / PIXELIO
Bild: A. Friedrich / PIXELIO

Die weltweite Stadtbevölkerung wird bis 2025 von heute 3,5 Milliarden auf voraussichtlich 4,5 Milliarden wachsen, während die Landbevölkerung lediglich von 3,4 Milliarden auf rund 3,5 Milliarden zunimmt. Dies geht aus den jüngsten Projektionen der Vereinten Nationen (UN) hervor, die das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich der am 1. Mai beginnenden EXPO in Shanghai veröffentlicht. Die EXPO beschäftigt sich dieses Jahr mit dem Thema "Better city, better life".

Für "Megacities" mit über 10 Millionen Einwohnern erwarten die Vereinten Nationen eine besonders starke Zunahme. So soll beispielsweise die Zahl der Einwohner in der EXPO-Stadt Shanghai (1995: 10,2 Millionen; 2010: 16,6 Millionen) in den nächsten 15 Jahren um weitere 3,4 Millionen steigen. Südasiatische Städte wie Delhi in Indien (Wachstum von 2010 bis 2025: + 6,4 Millionen) oder Dhaka in Bangladesch (+ 6,3 Millionen) werden laut Projektion noch schneller wachsen, aber auch Städte wie das kongolesische Kinshasa, dessen Bevölkerung von heute 8,8 Millionen auf voraussichtlich 15 Millionen im Jahr 2025 ansteigt.

Größte Metropole der Welt bleibt das japanische Tokyo (Bevölkerung 1995: 33,6 Millionen, 2010: 36,7 Millionen, 2025: 37,1 Millionen). Zum Vergleich: Die Einwohnerzahl von Deutschlands größter Stadt Berlin liegt beständig bei etwas unter 3,5 Millionen. Das entsprach 1995 noch dem 59. Platz unter den weltweit größten Städten, 2010 Rang 96 und wird 2025 voraussichtlich nur noch für Platz 127 reichen.

Trotz höheren Wachstums ist der Anteil der Stadtbevölkerung in den Schwellen- und Entwicklungsländern oft geringer als in den reicheren Ländern. So liegt dieser Anteil laut UN-Projektion in Deutschland 2010 bei 74%, in China lediglich bei 47%.

Quelle: Statistisches Bundesamt

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