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Umfrage: Viele Frauen fürchten finanzielle Abhängigkeit im Ruhestand

Archivmeldung vom 06.03.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 06.03.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Bild: Wilhelmine Wulff_All Silhouettes / pixelio.de
Bild: Wilhelmine Wulff_All Silhouettes / pixelio.de

Fast die Hälfte der Frauen in Deutschland glaubt nicht daran, im Ruhestand finanziell unabhängig zu sein. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa, über welche die Zeitungen des "Redaktionsnetzwerks Deutschland" in ihren Donnerstagsausgaben berichten.

45 Prozent der Frauen gehen demnach davon aus, dass sie im Alter ganz oder zumindest zum Teil auf die finanzielle Unterstützung anderer gewiesen zu sein. Bei den Männern sind es dagegen nur 26 Prozent. Laut der Umfrage, die der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) in Auftrag gegeben hat, halten 88 Prozent aller Männer und Frauen finanzielle Unabhängigkeit im Alter für wichtig.

Fast jede dritte Frau - 30 Prozent - gibt an, aufgrund von Kindererziehungs- oder Familienzeiten nicht die Gelegenheit zu haben, eine ausreichende Vorsorge aufzubauen. Bei den Männern ist dieser Anteil mit sechs Prozent deutlich geringer. "In Puncto Altersvorsorge besteht bei de r Gleichstellung von Frauen und Männern noch Nachholbedarf. Wer Verantwortung für die Familie übernimmt, darf dafür nicht benachteiligt werden. Wer befristet aus dem Beruf aussteigt oder in Teilzeit arbeitet, reißt Lücken bei der eigenen Altersvorsorge", sagte Peter Schwark, GDV-Geschäftsführer für Altersvorsorge, dem RND.

Laut Umfrage gehen 27 Prozent der Männer davon aus, ihren Lebensstandard im Alter stark einschränken zu müssen. Bei Frauen sind es 34 Prozent. Mit 75 Prozent verfügt ein Großteil der Befragten über eine private Altersvorsorge, 23 Prozent der Befragten gab an, keine zusätzliche Absicherung im Alter zu haben. Für die Erhebung befragte Forsa 1.004 Bürger zwischen 18 und 65 Jahren.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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