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Dorf verkauft sich an der Börse: Guiyang findet konstruktive Wege zur Transformation alter Gemeinschaften

Archivmeldung vom 26.02.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 26.02.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Innenstadtgebäude von Guiyang
Innenstadtgebäude von Guiyang

Foto: Urheber
Lizenz: GFDL
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Bai Changyun, ein Einwohner der Gemeinde Xibei im Huaxi District der Hauptstadt der südwestchinesischen Provinz Guizhou, erhielt vor dem chinesischen Neujahr einen großen "roten Umschlag" mit 16.500 Yuan. Dies war die Dividende für seinen Anteil an der Gemeinde.

"Ich bin seit zehn Jahren Aktionär und die Dividende stieg von 500 auf 3.300 Yuan pro Anteil. Was für eine Investition!", sagte Bai. Das Land des Dorfes von Bai wurde vor zehn Jahren von der Regierung übernommen, um Raum für Projekte wie die Erweiterung der Universität von Guizhou und den Wiederaufbau von Slums zu schaffen. Um auf die Sorgen der Dorfbewohner einzugehen, beschloss die lokale Regierung, ihr kollektives Vermögen in Aktien umzuwandeln, die an 1.355 Dorfbewohner vergeben wurden. Die Anzahl der Aktien kann nicht geändert werden, wodurch die Interessen der Dorfbewohner gewahrt bleiben.

Im Jahr 2017 wurde in Guiyang eine verbesserte Version der Vorgehensweise des Dorfes eingeführt, bei der kollektive Vermögenswerte in Aktien und Bargeld in Anlagekapital umgewandelt und Einwohner zu Aktionären werden. Die Einwohner, die vom Wiederaufbau von Slums betroffen waren, konnten sie sich für eine Beteiligung an neuen Geschäftseinheiten entscheiden, um in den Genuss möglicher Dividenden zu kommen.

Diese Einwohner erhalten ein rechtmäßiges Einkommen von ihren Aktien. Die Regierung ermutigt umgesiedelte Einwohner, nach der Vermögensbewertung einen Teil oder alle ihre Häuser und Grundstücke zu investieren. Diejenigen, die eine Barablöse bevorzugen, können diese in Wirtschaftseinheiten investieren. Umgesiedelte Einwohner wurden zu Aktionären, wenn sie ihr Vermögen, Geld oder ihre Rechte an geistigem Eigentum anboten. Inzwischen können sie ihre Aktien nach bestimmten Regeln einlösen.

Der Prozess wird von einer selbst initiierten Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit der lokalen Bevölkerung gesteuert, die lokale Ressourcen, Vermögenswerte und Kapital sammelt und die Interessenvertretung von Sozialkapital, Unternehmen und Einwohnern über verschiedene Ansätze fördert. Von der Reform erwartet man sich erheblicher Nutzen, da Guiyang plant, von 2018 bis 2020 22,31 Millionen Quadratmeter von Slums wieder aufzubauen. Davon sind 155.400 Haushalte betroffen.

Quelle: The Publicity Department of the CPC Guiyang Committee (ots)

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