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Airport Leipzig/Halle: Mehr Attacken auf Piloten mit Laserpointern

Archivmeldung vom 10.02.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 10.02.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Laserpointer (Farbe: Rot, Grün, Blau)
Laserpointer (Farbe: Rot, Grün, Blau)

Foto: Netweb
Lizenz: CC-BY-SA-3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Am Flughafen Leipzig/Halle hat im vergangenen Jahr die Zahl der gefährlichen Laserpointer-Attacken auf Flugzeuge zugenommen. Wie Axel Raab von der Deutschen Flugsicherung (DFS) sagte, sind 2013 in 22 Fällen Piloten geblendet worden. Im Jahr zuvor waren es noch 20. Bundesweit ist die Zahl der Fälle dagegen gesunken: laut Raab von 720 auf knapp 540. "Das ist aber immer noch ein sehr hohes Niveau", betont er.Erfasst werden die Zahlen seit 2009, als bundesweit eine erste Häufung der Fälle auftrat - damals waren es 122.

Überwiegend werden die Piloten beim Landeanflug geblendet. "Das ist kein Dummejungenstreich", betont DFS-Sprecher Raab. Zum einen drohen Augenschäden, sollte der Laser den Piloten direkt ins Auge treffen. Zum anderen würden gerade die sensibelsten Flugphasen wie Start oder Landung empfindlich gestört.

Die Pilotenvereinigung Cockpit fordert seit Jahren, starke Laserpointer ins Waffengesetz aufzunehmen. Damit soll dem gefährlichen Unsinn mit den Geräten, die oft auch Lokführern und Kraftfahrern Probleme bereiten, Einhalt geboten werden.

Quelle: Mitteldeutsche Zeitung (ots)

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