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Geschichtsprofessor: Das Virus wird zukünftiger Schulstoff sein

Archivmeldung vom 17.07.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 17.07.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Schule in der BRD: 13 Jahre quälen und nichts können. Tekos / Schettinin Schulen: In 2 Jahren Schulzeit zum Abitur mit Spaß dabei.
Schule in der BRD: 13 Jahre quälen und nichts können. Tekos / Schettinin Schulen: In 2 Jahren Schulzeit zum Abitur mit Spaß dabei.

Bild: S. Hofschlaeger / pixelio.de

Was heute Alltag ist, steht eines Tages mit Zeitzeugenaussagen und Belegen voraussichtlich in Geschichtsbüchern: Dessen ist sich Hiram Kümper, Geschichtsprofessor an der Universität Mannheim, sicher.

"Wir schreiben, was Corona angeht, ganz, ganz sicher gerade Geschichte", sagte der Geschichtsprofessor dem "Mannheimer Morgen" (Samstagausgabe). Bis aber tatsächlich etwas über die Pandemie in den Schulbüchern steht, werde noch viel Zeit vergehen: "Bis ein neues Schulbuch geschrieben, genehmigt ist und von einer Schule gekauft wird, können schnell mal zehn Jahre und mehr ins Land gehen. Durch Zusatzmaterialien wird Corona aber sicher schon bald im Schulunterricht ankommen", so der Historiker. Solche Zusatzmedien gewännen immer größeren Zuspruch bei den Lehrkräften.

"Denn Aktualität ist wichtig im Geschichtsunterricht. Aber da kommen Schulbücher eben nicht hinterher", so Kümper. Bis die ersten Schüler Bücher in den Händen halten, die die Coronakrise beinhalten, sei die Krise an sich schon wieder "ein alter Hut" - hoffe er jedenfalls.

Quelle: dts Nachrichtenagentur


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