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Lufthansa stoppt neues Startverfahren wenige Tage nach Einführung

Archivmeldung vom 11.02.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 11.02.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Eine Boeing 747-400 der Lufthansa
Eine Boeing 747-400 der Lufthansa

Foto: Arcturus
Lizenz: GFDL
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die Deutsche Lufthansa hat weltweit ein neues Startverfahren ausgesetzt, das sie am 1. Februar eingeführt hatte. Seit diesem Datum waren die Jets flacher gestartet. "Lufthansa hat Freitagabend weltweit den Probetrieb zunächst ausgesetzt, um weitere Erkenntnisse aus dem Flugbetrieb mit einfließen zu lassen in die weitere Gestaltung zu dem Thema", bestätigte Lufthansa-Sprecher Michael Lamberty Informationen der Allgemeinen Zeitung Mainz (Dienstagausgabe).

Seit 1. Februar waren die Jets weniger steil als bislang gestartet, auch am Frankfurter Flughafen. Dadurch hatte sich das Unternehmen eine Einsparung von 3000 Tonnen Kerosin im Jahr erhofft. Die Lärmauswirkungen sollten vom Forum Flughafen & Region ein Jahr lang beobachtet werden.

Bis Februar waren die Lufthansa-Jets in einem bestimmten Winkel bis zu einer Höhe von 1500 Fuß (457 Meter) gestiegen. Ab dieser Höhe wurde die Triebwerksleistung stärker in Beschleunigung und weniger in Höhengewinn umgesetzt. Dieser Punkt war auf 1000 Fuß (305 Meter) herabgesetzt worden. Das ist nun wieder rückgängig gemacht worden.

Das neue Startverfahren hatte bei den Bürgerinitiativen im Rhein-Main-Gebiet für heftige Proteste gesorgt. Fluglärmaktivisten aus Mainz und Rheinhessen hatten von einem "Anschlag der Lufthansa auf die Gesundheit der Menschen" gesprochen und einen Verstoß gegen die Luftverkehrsordnung vermutet.

Das neue Verfahren galt auch vor dem Hintergrund als interessant, da am Frankfurter Flughafen parallel Tests für steileres Starten laufen. Insider vermuten politischen Druck als Grund, dass Lufthansa das Verfahren nun ausgesetzt hat.

Quelle: Allgemeine Zeitung Mainz (ots)

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