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Gesundheit wichtiger als Karriere

Archivmeldung vom 06.06.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 06.06.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Grafik: "obs/Horbach Wirtschaftsberatung GmbH"
Grafik: "obs/Horbach Wirtschaftsberatung GmbH"

Beim Thema "Prioritäten des Lebens" kehrt eine Trendwende bei den Deutschen ein: Gesundheit und Zeit für Familie und Partner ist den Deutschen wichtiger als beruflicher Erfolg oder die Anerkennung von Mitmenschen. Dies ergab eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts forsa im Auftrag des Finanzdienstleisters HORBACH.

83 Prozent der Befragten setzen bei ihren Prioritäten im Leben auf Gesundheit, für Familie und Partner wollen sich 73 Prozent der Bundesbürger verstärkt einsetzen. Die Frage, ob der berufliche Erfolg im Leben sehr wichtig ist, bejahten hingegen nur 18 Prozent. Der Wunsch von den Mitmenschen anerkannt zu werden, rangiert bei den Befragten (8 Prozent) auf dem letzten Platz.

Gefragt wurden Männer und Frauen nach ihren Prioritäten im Leben gegliedert in sieben unterschiedliche Regionen Nord, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Mitte, Ost, Baden-Württemberg und Bayern. Nordrhein-Westfalen bildet das Schlusslicht beim Streben nach beruflichen Erfolg: Nur rund jeder Achte (13 Prozent) möchte sich für die Karriere beim Arbeitsplatz einsetzen. Im Vergleich dazu: Siebzig Prozent der Bundesbürger aus der Region favorisieren die Zeit mit Familie und Partner. In Nordrhein-Westfalen liegt auch neben Bayern das Karrierestreben der Frauen höher als bei den Männern.

"Die Work-Life-Balance wird in unserer Gesellschaft zunehmend groß geschrieben. Das ist grundsätzlich ein positiver Trend. Voraussetzung ist allerdings eine gut durchdachte Finanzplanung, die auf die entsprechende Lebensphase abgestimmt sein muss," gibt Stefan Mercier, Geschäftsführer des Finanzdienstleistungsunternehmens HORBACH, zu bedenken.

Quelle: Horbach Wirtschaftsberatung GmbH (ots)

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