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Kritik an Elektroauto-Initiative

Archivmeldung vom 04.05.2010

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 04.05.2010 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Opel Ampera Bild: Daniel Litzinger / PIXELIO
Opel Ampera Bild: Daniel Litzinger / PIXELIO

Der renommierte Verkehrsexperte Axel Friedrich hat die Förderung der Elektromobilität scharf kritisiert und gleichzeitig schwere Vorwürfe gegen die Automobilindustrie erhoben. "Die Bundesregierung klammert sich an jeden Strohalm, der so aussieht, als könnte er funktionieren", sagte der Friedrich dem Donaukurier.

Automobilkonzernen warf er vor, mit ihrem Engagement "Greenwashing" zu betreiben. "Nach außen tut man so, als täte man etwas für die Umwelt, aber gleichzeitig verkauft man große Autos mit hohem Verbrauch", sagte Friedrich. Auch die Stromkonzerne wollten mit ihrem Engagement von Braunkohlekraftwerken und Atomkraftwerken ablenken. Die Elektromobilität hält Friedrich im Kampf gegen den Klimawandel für kontraproduktiv. Elektroautos seien deutlich schädlicher als Benzin- und Dieselfahrzeuge. Zudem seien sie zu teuer und zu unkomfortabel und machten dem öffentlichen Personennahverkehr Konkurrenz, sagte der Verkehrsexperte. "Man kann das sicher bis zu einem gewissen Grad verbessern, aber das Problem nicht prinzipiell auflösen." Friedrich plädiert stattdessen für Effizienzsteigerungen bei herkömmlichen Modellen. Axel Friedrich arbeitete 28 Jahre lang im Umweltbundesamt. Er war Leiter der Abteilung "Umwelt, Verkehr, Lärm" und wurde 2006 als erster Europäer vom kalifornischen Umweltministerium mit dem Haagen-Smit Clean Air Award" ausgezeichnet.

Quelle: Donaukurier

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