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Ein Ei auf der Kölner Domplatte als Zukunftsversprechen?

Freigeschaltet am 11.01.2021 um 14:19 durch Andre Ott
Bild: "obs/COP - Coaching, Organisation & PR/(c) COP-Morrien / Tobias Lehnen"
Bild: "obs/COP - Coaching, Organisation & PR/(c) COP-Morrien / Tobias Lehnen"

Fünf Jahre nach der kollektiven Demütigung von Frauen durch sexualisierte Übergriffe von Gruppen junger Männer im Bereich des Hauptbahnhofs und Kölner Doms in der Silvesternacht 2015/16 möchte die aus dem Westfälischen stammende Beraterin und Autorin Birgitt E. Morrien mit ihrer Stiftung in Gründung, der "Morrien Foundation für organische Transformation", ein Zeichen setzen.

Eines, das nicht nur für die Weiblichkeit im Generellen steht, sondern dafür, sich stärker an den Grundprinzipien des Lebens zu orientieren, um zukunftsfähige Lösungen zu entwickeln. Mit der Schenkung eines 30 Meter hohen Eis aus Sandstein möchte die Nachfahrin von Ferdinand Reichsfreiherr von Morrien eine Familientradition fortführen, die bereits im 17. Jahrhundert mit der Schenkung eines goldenen sechszackigen Sternes mit Diamantenbesatz an den Reliquienschrein der Heiligen Drei Könige (1684), dem Herzstück des Doms, seinen Anfang nahm.

"Das Ei steht insbesondere in dieser durch Corona geprägten Krisenzeit für neues Leben, das vom Zentrum aus in alle Richtungen strahlt, um uns alle zu inspirieren", erklärt die Kommunikationswissenschaftlerin. "Das Ei lässt man in Ruhe, um es wachsen zu lassen. Hier liegt der Schlüssel fürs Gelingen im Nichtstun, darin, Dinge geschehen zu lassen. Eine Schwangere, die sich selbst Gutes tut, sich genug Ruhe gönnt, sich Zeit für sich nimmt, begünstigt so das in ihr wachsende neue Leben."

Morrien geht es mit diesem klaren Symbol darum, einer starken Vision von Zukunft ebenso einfach wie wirksam Gestalt zu verleihen. "An einem Ort, an dem in der Silvesternacht hunderte Frauen sexualisierte Gewalt erfuhren, die es auf die Würde des Weiblichen abgesehen hat, wird mit dem Ei ein Signal besonderer Art gesetzt," sagt Morrien. "Das Ei ist physikalisch gesehen eine extrem stabile Form. Doch zugleich erkennen wir darin eine ebenso starke Fragilität. Stärke und Schwäche erscheinen hier aufs Engste verschränkt. Wir werden als Spezies nur überleben, wenn wir erkennen, dass wir beides sind. Das Ei lehrt uns wie Leben geht."

In diesem kathedralen Kunstprojekt - wie im Ei an sich - steckt ein Versprechen: Auch wenn es sein Geheimnis erst nach einiger Zeit offenbart, steht es vom ersten Moment an für Entwicklung und für Vollkommenheit. Dafür, dass wieder Vertrauen gefasst werden kann, dass Neues entsteht und Altes vergeht, ohne, dass der Mensch künstlich eingreifen muss. Neues Leben wächst im Ei heran, ohne dass hierfür Hilfe von außen notwendig ist. "Dieses Versprechen findet als Ei seinen besonderen Platz genau vor dem Dom als Symbol der Kirche dort, wo Frauen als Vertreterinnen des weiblichen Prinzips seit jeher von allen Ämtern in den Zentren der Macht ausgeschlossen werden", erläutert Birgitt Morrien. "Wer jedoch per se nicht führen darf, droht als Geschlecht unsichtbar zu werden. Und wer unsichtbar ist, kann kein Recht geltend machen, wenn Unrecht geschieht."

Quelle: COP - Coaching, Organisation & PR (ots)

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