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Sicherheitslücke: Polizei in Nordrhein-Westfalen nimmt kompletten Internetauftritt vom Netz

Archivmeldung vom 02.02.2012

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 02.02.2012 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Wappen von Nordrhein-Westfalen
Wappen von Nordrhein-Westfalen

Die nordrhein-westfälische Polizei hat seit Dienstagmorgen ihren kompletten Internetauftritt vom Netz genommen. Auch die Internetwache, hier konnten Bürger Anzeigen erstatten, das Berufsportal und das Presseportal sind abgeschaltet. Das berichtet das Bielefelder Westfalen-Blatt (Online-Ausgabe). Grund für die Abschaltung sei eine Sicherheitslücke, die beim Überprüfen des Kommunikationssystems entdeckt worden sei, sagte ein Sprecher des NRW-Innenministeriums der Zeitung.

Man wolle Hackern keine Möglichkeit für einen Angriff geben. Alle Daten der Polizei müssten umfassend sicher sein. Deshalb gebe es intensive Wartungsarbeiten, um auch die kleinste Sicherheitslücke zu schließen. Wann diese beendet seien, könne noch nicht gesagt werden. Aufgrund der Wartungsarbeiten gebe es auch Einschränkungen bei der polizeiinternen Arbeit, schreibt das Westfalen-Blatt. Wer die Internetseiten der Polizei NRW aufruft, wird im Hinblick auf die vorübergehende Abschaltung auf Wartungsarbeiten oder technische Störungen hingewiesen. »Wenden Sie sich bitte an die örtliche Polizeibehörden oder wählen Sie in dringenden Fällen den Notruf 110«, ist zu lesen. Vom Abschalten des Internetauftritts seien nur die Polizei und keine weiteren Landesbehörden betroffen, sagte der Sprecher des Innenministeriums. Die Polizei NRW sorgt in 47 Kreispolizeibehörden, davon 18 Polizeipräsidien, und drei Landesbehörden mit 50 000 Beschäftigten für die innere Sicherheit des Landes. Zu den Landesbehörden gehören das Landeskriminalamt, das Landesamt für Zentrale Polizeiliche Dienste (LZPD) und das Landesamt für Ausbildung, Fortbildung und Personalangelegenheiten. Zuständig für das Funktionieren des Internetauftritts ist das LZPD in Duisburg.

Quelle: Westfalen-Blatt (ots)

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