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Tankstellen verlangen höchste Preise um fünf Uhr morgens

Archivmeldung vom 04.12.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 04.12.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Petra Bork / pixelio.de
Bild: Petra Bork / pixelio.de

Die Benzinpreise in Deutschland schwanken nach einem Bericht der "Bild-Zeitung" um durchschnittlich zehn Cent pro Tag. Wie die Zeitung unter Berufung auf eine Auswertung von 140 Millionen Preisdaten von Tankstellen berichtet, erreichen die Benzinpreise in den frühen Morgenstunden ihre Spitzenwerte.

In der Regel verlangen die Tankstellen bundesweit zwischen fünf und sechs Uhr die höchsten Preise. Der Liter Super habe in diesem Zeitfenster im November durchschnittlich 1,61 Euro gekostet, schreibt die Zeitung unter Berufung auf die von T-Online ausgewerteten Datensätze. Am günstigsten sei Benzin gegen 19 Uhr, wenn der Liter durchschnittlich 1,51 Euro koste.

Der Bundesverband der Freien Tankstellen (bft) rechtfertigte die großen Preisunterschiede mit höheren Kosten in der Nacht. "Wir zahlen den Mitarbeitern Nachtzuschläge, machen aber gleichzeitig weniger Umsatz. Das muss über höhere Preise ausgeglichen werden", sagte bft-Geschäftsführer Stephan Zeiger der "Bild-Zeitung". Er räumte zugleich ein: "Der Markt ist in Unruhe. Vernünftig sind die Preissprünge nicht. Ich hätte lieber einen mittleren Preis, der länger stabil ist."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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