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Nur jeder 500ste Interessent beantragt BAföG online

Archivmeldung vom 12.11.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 12.11.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Daumen runter, Gefällt nicht, Nein (Symbolbild)
Daumen runter, Gefällt nicht, Nein (Symbolbild)

Foto: Pixman
Lizenz: GFDL
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Nicht einmal zwei Prozent der Interessenten stellen ihren Antrag auf BAföG online, weil es offenbar zu kompliziert ist. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der FDP-Bundestagsfraktion hervor, über die das "Handelsblatt" berichtet.

Von Mai 2018 bis April 2019 hätten gerade mal 1.109 Antragsteller online einen Antrag gestellt. Das sind weniger als 0,2 Prozent der 727.000 Studierenden, die 2018 insgesamt einen BAföG-Antrag stellten. "Das ist eine Blamage für die Länder, die das BAföG seit Jahren digitalisieren sollen", sagte Jens Brandenburg, hochschulpolitischer Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, der Zeitung. Der Bund geht davon aus, dass die Zahl der Online-Antragsteller künftig deutlich steige und kritisiert die für die Abwicklung zuständigen Länder: Bei der Nutzerfreundlichkeit der Online-Anträge bestehe "Verbesserungspotenzial", heißt es in der Antwort der Bundesregierung weiter.

Völlig unklar sei demnach auch, wann es den versprochenen bundesweit einheitlichen Online-Antrag geben wird, der für solche Studenten wichtig ist, die das Bundesland wechseln. Bund und Länder haben zwar im Sommer einen Prototyp abgeschlossen, das sei aber "keine lauffähige Software", sondern nur "eine digitale Skizze", räumt das Bildungsministerium ein. Derzeit verhandle man über den bundesweiten Einsatz mit den Ländern, wolle aber "zunächst als Pilot in einzelnen Ländern starten", heißt es in der Antwort der Bundesregierung, über die das "Handelsblatt" berichtet. Auf eine gemeinsame Software müssten sich die Länder untereinander einigen.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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