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Antirassistische Initiative Berlin: 345 Flüchtlinge im vergangenen Jahr durch Angriffe verletzt

Archivmeldung vom 11.05.2016

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 11.05.2016 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Initiative Echte Soziale Marktwirtschaft (IESM) / pixelio.de
Bild: Initiative Echte Soziale Marktwirtschaft (IESM) / pixelio.de

Die Anzahl der Gewalttaten gegen Flüchtlinge mit Verletzungs- oder Tötungsabsicht ist angestiegen. Das belegt die Dokumentation der Antirassistischen Initiative Berlin (ARI) »Bundesdeutsche Flüchtlingspolitik und ihre tödlichen Folgen«, über die die in Berlin erscheinende Tageszeitung "neues deutschland" in ihrer Donnerstagausgabe berichtet.

"Bei Angriffen auf Wohnunterkünfte und auf der Straße wurden im vergangenen Jahr mindestens 345 Flüchtlinge verletzt", schreiben die Autoren. "Diese Zahl ist dreimal höher als im Jahre 2014 und elfmal höher als 2013." Durch Brandstiftungen, Werfen oder Schießen von Gegenständen wie Molotow-Cocktails, Böllern, Steinen, Flaschen, Metallkugeln oder Silvester-Raketen auf bewohnte Asylunterkünfte und Wohnungen sowie durch tätliche Angriffe in Wohnbereichen kamen nach Recherchen der ARI im vergangenen Jahr mindestens 107 Bewohner körperlich zu Schaden. Und durch Attacken auf der Straße, in Bussen, an Haltestellen, in Straßenbahnen oder Supermärkten wurden mindestens 238 Geflüchtete verletzt.

Quelle: neues deutschland (ots)

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