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Magazin: Wash überwacht Belegschaft mit Kameras

Archivmeldung vom 12.02.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 12.02.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Doris Oppertshäuser
Überwachung: Kameras zur Spionage eingesetzt. Bild: pixelio.de, hauku
Überwachung: Kameras zur Spionage eingesetzt. Bild: pixelio.de, hauku

Die Autowasch-Kette Mr. Wash kontrolliert ihre Mitarbeiter systematisch mit Kameras. Nach Informationen des stern hat das Unternehmen in den meisten seiner bundesweit 33 Waschstraßen Webcams installiert, die via Internet aus der Firmenzentrale in Essen angesteuert werden können. Arbeitsplätze sowie Pausenräume können auf diese Weise permanent überwacht werden. Das Kamerasystem wurde Insidern zufolge bei Mr. Wash schon vor Jahren installiert und fortlaufend auf Stand gehalten.

Bei Mr. Wash arbeiten rund 800 Menschen. Über die Kameraüberwachung wurde das Gros der Belegschaft nicht informiert. Lediglich die Filialleiter wurden in Kenntnis gesetzt. Eine solche Form der Arbeitsplatz-Kontrolle ist nicht erlaubt. "Versteckte Überwachung ist ein schwerwiegender Verstoß", sagt Nils Schröder, Sprecher des Landesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit in Nordrhein-Westfalen, dem stern. Das Bundesdatenschutzgesetz sieht dafür hohe Bußgelder vor Mr. Wash gibt an, die "Situation in ausgewählten Bereichen unserer Niederlassungen" zu beobachten. Es liege "in der Natur der Sache, dass im Erfassungsbereich dieser Kameras auch Personen zu erkennen sind".

Quelle: Gruner+Jahr, stern (ots)

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