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Nach Belästigungsvorwurf: Apple entlässt Managerin und spricht von Verstoß gegen Unternehmensregel

Archivmeldung vom 10.09.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 10.09.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Anja Schmitt
Hauptsitz der Apple Inc in Infinite Loop in Cupertino, California
Hauptsitz der Apple Inc in Infinite Loop in Cupertino, California

Foto: Joe Ravi
Lizenz: CC-BY-SA-3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der US-Tech-Konzern Apple hat die leitende Programmmanagerin entlassen, weil sie angeblich gegen die Regel des Unternehmens verstoßen hat, keine vertraulichen Informationen weiterzugeben. Dabei warf sie Apple Monate zuvor unter anderem auch Belästigung vor. Das berichtet das Fachportal „The Verge“.

Die deutsche Ausgabe des russischen online Magazins "SNA News" schreibt weiter: "Ashley Gjøvik hat sich öffentlich auf Twitter über Vorwürfe in Bezug auf Belästigung, Überwachung und Arbeitsplatzsicherheit geäußert.

„Als ich im März anfing, Bedenken bezüglich der Sicherheit am Arbeitsplatz zu äußern, und fast sofort mit Repressalien und Einschüchterungen konfrontiert wurde, begann ich mich darauf vorzubereiten, dass genau so etwas passieren würde“, erklärte Gjøvik. „Ich bin enttäuscht, dass ein Unternehmen, das ich seit meiner Kindheit liebe, seine Mitarbeiter so behandelt.“

Gjøvik habe Bedenken darüber geäußert, dass sich ihr Büro in einem Apple-Gebäude auf einem „Superfund“-Gelände befinden würde. Das bedeute, dass es aufgrund von Altlasten einer besonderen Aufsicht bedürfe, berichtete „The Verge“. Zudem gab sie an, dass sie Belästigung und Mobbing durch ihren Vorgesetzten und ihre Teammitglieder ausgesetzt gewesen sei. Kürzlich seien Privatsphäre-Bedenken hinzugekommen, da Apple offenbar die Arbeitstelefone seiner Mitarbeiter durchsuchen und überwachen könne.

Im August sei sie deshalb beurlaubt worden, während das Unternehmen einige ihrer Bedenken untersuchte. Das habe sie als letztmögliche Maßnahme beantragt.

Am Donnerstag kontaktierte Gjøvik dann ein Mitarbeiter aus dem Team für Arbeitnehmerbeziehungen und teilte ihr mit, dass man „eine heikle Angelegenheit im Bereich des geistigen Eigentums“ überprüfe und möglichst bald mit ihr sprechen wolle. Gjøvik bestand darauf, die Konversation schriftlich zu führen, und leitete die Korrespondenz an den US-Arbeitnehmerschutz (NLRB) weiter. Daraufhin wurde ihr mitgeteilt, dass man mit den derzeit vorhandenen Informationen fortfahren werde, da sie sich entschieden habe, nicht an der Diskussion teilzunehmen. „Angesichts der Schwere der c“ sperrte man außerdem ihren Zugang zu den Apple-Systemen.

Wenige Stunden später erhielt sie eine E-Mail, dass ihre Anstellung bei Apple mit Freitag beendet sei. In einem Statement gegenüber „The Verge“ sagte Apple: „Wir sind und waren schon immer sehr engagiert, einen positiven und integrativen Arbeitsplatz zu schaffen und zu erhalten. Wir nehmen alle Bedenken ernst und untersuchen gründlich, wann immer ein Anliegen vorgebracht wird. Aus Respekt vor der Privatsphäre der betroffenen Personen diskutieren wir keine spezifischen Mitarbeiterangelegenheiten.“

Quelle: SNA News (Deutschland)

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