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Berlin verbietet alle Veranstaltungen mit mehr als 50 Teilnehmern

Archivmeldung vom 14.03.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 14.03.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Bild: Rainer Sturm / pixelio.de
Bild: Rainer Sturm / pixelio.de

Das Land Berlin verschärft die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus deutlich. Ab sofort seien alle öffentlichen und nicht-öffentlichen Veranstaltungen mit mehr als 50 Teilnehmern verboten, sagte ein Sprecher der Senatskanzlei am Samstagabend.

Auch Kneipen, Clubs, Spielhallen, Spielbanken, Messen, Wettannahmestellen und ähnliche Unternehmen dürfen nicht mehr für den Publikumsverkehr geöffnet werden, dasselbe gilt für Kinos, Theater, Konzerthäuser, Museen, Ausstellungen und ähnliche Einrichtungen und Vergnügungsstätten, ebenso für "Prostitutionsstätten", wie es wörtlich hieß. Auch sogenannte Rauchergaststätten im Sinne des Nichtraucherschutzgesetzes dürfen nicht mehr öffnen, Ausnahmen gibt es aber für Restaurants. Gaststätten, in denen vor Ort zubereitete Speisen verabreicht werden, dürfen öffnen, allerdings nur, wenn die Tische mindestens 1,5 Meter Abstand voneinander haben.

Der Sportbetrieb auf allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, in Schwimmbädern und Fitnessstudios wird untersagt. Auch der Besuch in Krankenhäusern wird eingeschränkt. Patienten ab 16 Jahren dürfen keinen Besuch empfangen. Ausnahmen gibt es für Schwerstkranke. Pflegeheimbewohner dürfen nur einmal am Tag Besuch empfangen, allerdings keine Kinder unter 16 Jahren oder Menschen mit Atemwegserkrankungen. Oberstufenzentren schließen ab Montag, alle anderen Schulen ab Dienstag. Prüfungen dürfen durchgeführt werden, wenn ein Abstand von 1,5 Meter eingehalten wird. Kindertagesstätten dürfen ab dem 17. März nur noch eine Notbetreuung von Kindern solcher Personen anbieten, deren berufliche Tätigkeit für die Aufrechterhaltung des öffentlichen Lebens (Kritische Infrastrukturen) insbesondere für die Krankenpflege unabdingbar sind.

Quelle: dts Nachrichtenagentur


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