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Extremes Wetterereignis zum Höhepunkt des Karnevals möglich

Archivmeldung vom 28.02.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 28.02.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Bild: "obs/WetterOnline Meteorologische Dienstleistungen GmbH"
Bild: "obs/WetterOnline Meteorologische Dienstleistungen GmbH"

Die Entwicklung einer bedrohlichen Sturmlage wird aktuell immer deutlicher. Die Wettermodelle geben den Meteorologen bereits seit Tagen Hinweise darauf, dass ein hohes Potential für stürmisches Wetter zum Rosenmontagszug besteht.

Rosenmontagsumzüge sehr ungemütlich

Ausgerechnet zu den großen Karnevalsumzügen am kommenden Rosenmontag kann mit einer gefährlichen Sturmlage gerechnet werden. "Die Wettermodelle berechnen derzeit eine mögliche brisante Sturmlage zum Höhepunkt des Karnevals am Rosenmontag. Demnach drohen nach jetzigem Stand besonders im Westen und Süden schwere Sturmböen mit über 100 Kilometer pro Stunde.", erklärt Matthias Habel, Meteorologe und Pressesprecher von WetterOnline. Dann wären vor allem die Karnevalshochburgen entlang des Rheins betroffen. "Die Wettermodelle springen aber noch. Wann, wo und wie stark es stürmen soll, ist also noch unsicher. Das ist bei solch dynamischen Sturmtiefs drei bis vier Tage vorher aber ganz normal.", schränkt Habel ein.

Schnellläufer erwartet

Das Zentraltief befindet sich in der nördlichen Nordsee. Von dort ziehen kleine Randtiefs mit hoher Geschwindigkeit vom Atlantik nach Mitteleuropa, die eng begrenzt enorme Schäden anrichten können. Die Zugbahn dieser sogenannten Schnellläufer ist nur sehr kurzfristig zu prognostizieren. Sicher ist jedoch, dass ein hohes Gefahrenpotential vorhanden ist. Auch das Orkantief "Lothar", das Weihnachten 1999 mit Spitzenböen von 272 km/h von Frankreich nach Süddeutschland hinwegfegte und enorme Schäden mit vielen Toten anrichtete, war ein solcher Schnellläufer.

Es wird dringend empfohlen, die Entwicklung des Sturmes über die WetterOnline App, den WetterOnline WhatsApp Service oder auf www.wetteronline.de zu verfolgen.

Quelle: WetterOnline Meteorologische Dienstleistungen GmbH (ots)

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