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Noch immer werden Jahr für Jahr europaweit 30 000 Wehrmachtssoldaten bestattet

Archivmeldung vom 29.04.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 29.04.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Soldatenfriedhof
Soldatenfriedhof

Foto: BlueBreezeWiki
Lizenz: CC BY-SA 3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

70 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs werden vor allem in Osteuropa jährlich noch immer 30 000 tote deutsche Soldaten und Zivilisten geborgen und bestattet. Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge arbeitet dafür mit Partnern in 45 Ländern weltweit zusammen.

"In den Staaten Osteuropas konnten wir erst nach 1990 mit der systematischen Suche nach den Kriegstoten beginnen", sagte der Sprecher des Volksbunds, Fritz Kirchmeier, am Mittwoch der "Märkischen Oderzeitung" aus Frankfurt (Oder). Seither seien zwischen Polen, dem Baltikum, Russland und dem Balkan mehr als 50 Kriegsgräberstätten entstanden, auf denen über 800 000 deutsche Soldaten und Zivilisten bestattet wurden. "Allein in Russland wurden im vergangenen Jahr von unseren Mitarbeitern sowie den ortsansässigen Partnern 18 900 weitere deutsche Tote entdeckt und umgebettet, auf dem Gebiet der Ukraine waren es 2100", sagte Kirchmeier. Wegen dieser großen Zahl habe der Volksbund jetzt auch die Kampagne "Toter sucht Angehöriger" gestartet, mit der die Hinterbliebenen von Kriegstoten ermutigt werden sollen, sich erneut nach Menschen zu erkundigen, die sieben Jahrzehnte lang als vermisst galten. Der Volksbund hat über fünf Millionen Tote in seiner Datenbank registriert. Die aktuelle politische Krise zwischen Deutschland und Russland hat laut Kirchmeier noch zu keinen negativen Folgen für die Zusammenarbeit des Volksbundes mit der staatlichen russischen Partnerorganisation "Wojenny Memorial" (Kriegsgedenken) geführt. "Lediglich auf einem Friedhof auf der Krim gibt es derzeit keine gemeinsamen Pflegearbeiten. Und in der Ostukraine sind wir aufgrund der Sicherheitslage auch nicht tätig", so der Sprecher.

Quelle: Märkische Oderzeitung (ots)

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