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Arena "auf Schalke" will Eurovision Song-Contest 2011 ausrichten

Archivmeldung vom 01.06.2010

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 01.06.2010 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Raimond Spekking / Wikimedia Commons / CC-BY-SA-3.0 & GFDL
Bild: Raimond Spekking / Wikimedia Commons / CC-BY-SA-3.0 & GFDL

Der Geschäftsführer der Arena auf Schalke, Rüdiger Mengede, möchte den Eurovision Song-Contest 2011 ins Ruhrgebiet holen: "Die Arena ist größer als die Hallen in Berlin, Hamburg oder Köln. Wir haben die Logistik und den Platz für 80 000 Menschen und könnten nach dem Weltrekord-Besuch bei der Eishockey-WM eine neue Bestmarke schaffen", sagte er im Gespräch mit den Zeitungen der WAZ-Mediengruppe.

 Mengede betonte, dass man die Bewerbung nicht nur für Gelsenkirchen, sondern für die Metropole Ruhr abgeben werde. Das Ruhrgebiet verfüge über hervorragende Verkehrsanbindung und genügend Hotels für ein solches Event.

Zurückhaltender ist dagegen Andreas Weber, Sprecher der Westfalenhallen GmbH. Er möchte zwar auf jeden Fall die Chance, den Grand-Prix ausrichten zu können, "nicht ungeprüft verstreichen lassen" und hat sich die Bewerbungsunterlagen besorgt. Dennoch mutmaßt er, dass die Veranstaltung trotz der Kapazität von 14 000 Zuschauern der Dortmunder Westfalenhalle, in die Stadt gehe, in der große TV-Sender ihren Sitz haben. 

Quelle: Westdeutsche Allgemeine Zeitung