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Polizei Vizechef der Gewerkschaft der Polizei kritisiert Aufforderung, Kollegen über den Ruhestand hinaus zum Dienst zu bitten

Archivmeldung vom 24.01.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 24.01.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Doris Oppertshäuser
Bild: Georg Sander / pixelio.de
Bild: Georg Sander / pixelio.de

Der stellvertretende Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei, Jörg Radek, hat die Aufforderung der Bundespolizei kritisiert, Kollegen über den Ruhestand hinaus zum Dienst zu bitten. "Das ist ein personalwirtschaftlicher Offenbarungseid", sagte er der in Halle erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung" (Sonnabend-Ausgabe).

Radek weiter: "Und es ist zynisch, dass man einem überlasteten Personalkörper anbietet, noch länger arbeiten zu sollen." Das Problem habe sich seit langem abgezeichnet, fügte Radek hinzu. Denn der Altersdurchschnitt bei der Bundespolizei sei zu hoch. Außerdem seien die Bundespolizisten gestresst, was sich in einer hohen Burnout-Rate ausdrücke. Nötig sei ein Verjüngungsschub. "Hier ist eine Entwicklung verschlafen worden", beklagte der Gewerkschafter.

Quelle: Mitteldeutsche Zeitung (ots)

Bundespolizeipräsidium widerspricht Bericht über Personalmangel

Das Bundespolizeipräsidium widerspricht einem Zeitungsbericht über die vorherrschende Personalsituation bei der Bundespolizei. Der Bericht der "Saarbrücker Zeitung" sei sachlich falsch. Bei den Regelungsinhalten handele es sich lediglich um eine "behördenübliche Maßnahme der Personalsteuerung". Sie diene einzig dazu, absehbare mögliche Vakanzen im Vollzugsbereich "temporär kompensieren" zu können.

"Aufgrund der haushaltsgesetzlichen Stelleneinsparungen in den Jahren 2010 und 2011 konnte die Bundespolizei weniger Personal einstellen. Diese zeitweilige `Delle` versuchen wir mit dieser temporären und freiwilligen Verlängerung auszugleichen", erklärte der Präsident des Bundespolizeipräsidiums, Dieter Romann.

Die angesprochenen Dienstzeitverlängerungen sind zeitlich befristet und gehen nicht zu Lasten des Nachwuchses. Mit Stand vom 1. Januar 2014 umfasse der Personalbestand der Bundespolizei im mittleren Polizeivollzugsdienst insgesamt 18.887 Polizeivollzugsbeamte. Damit seien alle für den mittleren Polizeivollzugsdienst zur Verfügung stehenden Planstellen besetzt.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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