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Curevac-Gründer Hoerr würde sich sofort mit Biontech impfen lassen

Archivmeldung vom 05.05.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 05.05.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Nur wenige wollen sich freiwillig impfen lassen (Symbolbild)
Nur wenige wollen sich freiwillig impfen lassen (Symbolbild)

Bild: Unbekannt / Eigenes Werk

Curevac-Gründer Ingmar Hoerr würde sich sofort den Impfstoff des Konkurrenten Biontech spritzen lassen. "Ich freue mich über Biontechs Leistung und würde mich sofort mit deren Vakzine impfen lassen", sagte Hoerr der Wochenzeitung "Die Zeit".

Der Erfolg zeig, dass der Glaube an die Idee berechtigt gewesen sei. Im Jahr 1999 hatte der Tübinger Biologe mit der Entdeckung promoviert, dass mRNA-Impfstoffe hochwirksam sind. Ein Jahr später gründete er mit Partnern das Unternehmen Curevac, welches seither an der Entwicklung der Technik arbeitet. Curevac hat sich verpflichtet, der EU in diesem Jahr 225 Millionen Dosen zu liefern. Für weitere 180 Millionen gibt es eine Option.

"Im kommenden Jahr wollen wir eine Milliarde Dosen für die Welt produzieren", sagte Geschäftsführer Franz-Werner Haas der "Zeit". Gemeinsam mit dem Tesla-Gründer Elon Musk arbeitet das Tübinger Unternehmen derzeit an einem mobilen mRNA-Drucker. Die automatisierte Minifabrik von der Größe eines Kleinwagens soll Impfstoffe aus RNA produzieren und in Lipidkügelchen verpacken. "So schafft sie etwa ein Gramm mRNA pro Woche - das entspräche mehreren Hunderttausend Dosen unseres Covid-19-Impfstoffs", sagte Haas. "Denken Sie nur an den Ebola-Ausbruch vor sieben Jahren in Westafrika. Wenn man in dieser Situation schnell und vor Ort eine Vakzine drucken kann, könnte man Ausbrüche rechtzeitig eindämmen." Die Geräte könnten nach Angabe von Haas aber auch in Krankenhausapotheken stehen und dort personalisierte RNA-Therapien drucken. Die Forscher bei Curevac arbeiten unter anderem an mRNA-Impfungen gegen Krebs.

Quelle: dts Nachrichtenagentur


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