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"Nacktabend" im Leopold Museum

Archivmeldung vom 19.02.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 19.02.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Katharina Rossboth - Leopold Museum/APA-Fotoservice
Bild: Katharina Rossboth - Leopold Museum/APA-Fotoservice

Sehr zufrieden zeigten sich die Leopold Museum Direktoren Tobias G. Natter und Peter Weinhäupl über den Erfolg des "Nacktabend" im Leopold Museum. "Mehrere Nudistengruppen haben bei uns angefragt, ob Nacktführungen zur Ausstellung "nackte männer" möglich sind. Natters spontane Reaktion war absolut positiv: "Wir sind ein liberales Haus, warum also nicht." Peter Weinhäupl erinnert sich: "Bereits im Sommer 2005 hatten wir eine vergleichbare Aktion zur Ausstellung "Die nackte Wahrheit", damals wie heute waren wir über das massive Medieninteresse aus dem In- und Ausland überrascht."

Am Montag Abend nutzten rund 300 Personen in Beobachtung von rund 20 TV-Stationen, Radiosendern, Print- und Webjournalisten aus aller Welt die spezielle Gelegenheit die Ausstellung "nackte männer" im Leopold Museum völlig hüllenlos zu genießen. Eine Gruppe war so euphorisiert, dass sie nach dem Ende der Führung nackt ins Freie zu Ilse Haiders Skulptur Mr. Big lief und sich dort abfotografieren ließ. Jung und alt, Männer und Frauen flanierten durch das Museum, nackt wie Gott sie schuf. Neben den im Voraus gebuchten Führungen fanden halbstündlich Gratisführungen für alle Kurzentschlossenen statt. Die Besucher stammten aus Österreich und Deutschland aber auch aus der Slowakei, Russland und anderen Ländern.

Tobias G. Natter, museologischer Direktor des Leopold Museum und Kurator der Ausstellung "nackte männer" zum großen Andrang beim "Nacktabend". "Die Aktion passt gut zum Thema. Die Ausstellung "nackte männer" beschäftigt sich erstmals in diesem Umfang mit dem Wandel des männlichen Aktes und damit verbundener gesellschaftlicher Wertvorstellungen von 1800 bis heute. Die Schau ist ein Zeichen für Toleranz und Offenheit. Die Möglichkeit nackt durch das Museum zu gehen ist außergewöhnlich und war für viele eine einmalige Gelegenheit."

Die Museumstemperatur, die bei etwa 21 bis 22 Grad lag, empfand niemand als zu kalt. Viele der Naturisten sind gerne bei durchaus frischen Temperaturen im Freien völlig nackt unterwegs und offenbar entsprechend abgehärtet. Bekleidet waren lediglich die Museumsarbeiter, die doch beachtlich vielen Medienvertreter und die Kunstvermittler, welche die Nudistengruppen durch die Ausstellung im Leopold Museum führten.

Die Gäste zeigten sich durchwegs begeistert von der außergewöhnlichen Aktion. Die Stimmung war entspannt und die Frage ob es weitere Events dieser Art im Leopold Museum geben wird, war wiederholt zu hören. Geöffnet waren neben der "nackte männer"-Ausstellung, die noch bis 4. März zu sehen ist, auch die Schiele Räume des Museums.

Quelle: Leopold Museum (ots)

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