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Parteien und Manager bei Frauen unten durch

Archivmeldung vom 07.05.2010

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 07.05.2010 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
BRIGITTE KommunikationsAnalyse 2010: Parteien und Manager bei Frauen unten durch - Das Vertrauen zu Marken bleibt unbelastet.
BRIGITTE KommunikationsAnalyse 2010: Parteien und Manager bei Frauen unten durch - Das Vertrauen zu Marken bleibt unbelastet.

Parteien, Unternehmen und Manager genießen unter den deutschen Frauen derzeit wenig Vertrauen. Das Gefühl der Ohnmacht gegenüber der Politik ist gewaltig, die Unzufriedenheit über die Einkommensverteilung enorm. Markenartikel bleiben dagegen von der gegenwärtigen Vertrauenskrise verschont.

Zu diesem Ergebnis kommt die gerade veröffentlichte BRIGITTE KommunikationsAnalyse 2010 (KA), die alle zwei Jahre die Beziehung der deutschen Frauen zu Marken und ihre Einstellungen gegenüber den gesellschaftlichen Rahmenbedingungen repräsentativ erforscht.

Gerade einmal 18 Prozent der Frauen zwischen 14 und 70 Jahren sind mit der Leistung der politischen Parteien in Deutschland zufrieden. Unternehmen und Manager schneiden mit 20 Prozent Zufriedenheit nur wenig besser ab. Zum Vergleich: Mit den Gewerkschaften sind immerhin 37 Prozent, mit den oft kritisierten Medien sogar 53 Prozent der Frauen zufrieden. Weiter unzufrieden sind 81 Prozent mit den Einflussmöglichkeiten der Bürger auf die Politik, 80 Prozent mit der Einkommensverteilung in Deutschland.

Frauen und Marken 2010: die Beziehung baut auf Vertrauen! Während die aktuellen Krisen und Skandale das Vertrauen in Wirtschaft und Politik also erheblich eintrüben, zeigt sich das Vertrauensverhältnis zwischen Frauen und Markenartikeln unbelastet: So sind sich 59 Prozent der Frauen sicher, der Kauf hochwertiger Markenartikel mache sich letztlich immer bezahlt, und 66 Prozent wollen keinen Kompromiss eingehen: "Ich kaufe nur Marken, denen ich absolut vertraue."

In einer komplizierten Welt geben Marken Sicherheit Worauf beruht dieses Vertrauen? Auch darüber gibt die aktuelle Studie Auskunft: So geben 79 Prozent der Frauen an: "Ich kaufe nur Marken, von deren Qualität ich überzeugt bin." Und immerhin zwei Drittel (63 Prozent) sagen: "Große, bekannte Marken geben mir ein Gefühl von Sicherheit."

Die Ergebnisse zeigen: Das Prinzip Marke lebt. Das generalisierte Vertrauen in die Marke ersetzt den mühsamen Vergleich unzähliger Produkteigenschaften, der ansonsten für eine zufriedenstellende Kaufentscheidung notwendig wäre.

Dabei ist für Frauen Marke nicht gleich Marke. Jede Frau stellt sich im Laufe der Zeit ihren eigenen Markenkosmos zusammen, in dem Marken durch positive Erfahrungen Vertrauenspunkte sammeln und ihren festen Platz finden können. Je vertrauter eine Marke ist, desto geringer ist die Sorge vor einer möglichen Fehlentscheidung: "Marken, die ich gut kenne, geben mir ein Gefühl von Sicherheit", sagen 51 Prozent der befragten Frauen.

Bei allem Vertrauen: Marken müssen immer wieder neu überzeugen Das große Vertrauen der Frauen in ihre Marken kann nicht darüber hinweg täuschen, dass viele sich den Griff zur teureren Marke nicht immer leisten können und wollen. Spätestens an der Supermarktkasse erreicht der lange Arm der Krise dann auch die Markenartikel. So geben 83 Prozent der Frauen an: "Es muss nicht immer eine bekannte Marke sein. In den Regalen gibt es auch andere Produkte, die genauso gut sind!" Und 79 Prozent sagen: "Ich habe mit günstigen Produkten ohne bekannte Namen gute Erfahrungen gemacht!"

Für Marken und ihre Macher lautet das Fazit der BRIGITTE KommunikationsAnalyse: Das Vertrauensverhältnis von Frauen und Marken ist intakt und sehr robust. Aber es ist mit zunehmendem Preiswettbewerb auch bedroht und will deshalb intensiv gepflegt sein.

Datenbasis: Die repräsentative Befragung zur BRIGITTE KommunikationsAnalyse 2010 wurde zwischen September und November 2009 von MMA MediaMarktAnalysen, Frankfurt am Main, und Ipsos, Hamburg, durchgeführt. Die Datenaufbereitung übernahm ISBA, Hamburg.

Quelle: BRIGITTE

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