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Tatverdächtiger von Amberg soll abgeschoben werden

Freigeschaltet am 10.01.2019 um 16:16 durch Andre Ott
Migrationspakt: Polizeistatistisch ist jeder zweite Einwanderer kriminell, teilweise schwer kriminell. Mit Migrationspakt gibt es keine Möglichkeit mehr diese zurück in ihre Heimat zu schicken (Symbolbild)
Migrationspakt: Polizeistatistisch ist jeder zweite Einwanderer kriminell, teilweise schwer kriminell. Mit Migrationspakt gibt es keine Möglichkeit mehr diese zurück in ihre Heimat zu schicken (Symbolbild)

Bild: Eigenes Werk /OTT

Einer der Tatverdächtigen, die im bayrischen Amberg Passanten angegriffen hatten, soll abgeschoben werden. "Maßnahmen zur Vorbereitung der Abschiebung wurden bereits eingeleitet", teilte ein Sprecher der Regierung der Oberpfalz der "taz" mit.

Der 18-Jährige, der zuletzt in Auerbach gemeldet war, hatte gegen die Ablehnung seines Asylantrags geklagt. Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof hat nun in zweiter Instanz am 7. Januar den Antrag der Berufung abgelehnt. "Der Betroffene ist jetzt vollziehbar ausreisepflichtig", teilte die Regierung der Oberpfalz mit. "Straffällige Personen, deren Asylverfahren rechtskräftig abgeschlossen ist, werden von der Zentralen Ausländerbehörde bei der Regierung der Oberpfalz priorisiert abgeschoben", so der Sprecher. "Daher stehen die Tatverdächtigen bei uns im besonderen Fokus."

Am Samstag vor Silvester sollen im bayerischen Amberg vier junge Asylbewerber auf Passanten eingeschlagen haben. Dabei wurden zwölf Menschen verletzt, unter anderem ein Polizist. Der Angriff hatte eine breite Debatte über gewalttätige junge Flüchtlinge ausgelöst. Bei den anderen Tatverdächtigen ist zurzeit aus verschiedenen Gründen keine Abschiebung möglich. Das Innenministerium von Bayern hatte dies bereits in einer Pressemitteilung dargelegt.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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