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Köln-Bonn: Sieben Taschendiebe durch Zivilfahnder der Bundespolizei festgenommen

Archivmeldung vom 07.10.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 07.10.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Symbolbild Bundespolizei
Symbolbild Bundespolizei

Am zurückliegenden Wochenende (04.10.19 - 06.10.2019) haben Beamte der Fahndungs- und Ermittlungsgruppe Taschendiebstahl der Bundespolizei (FEG TD) insgesamt sieben Taschendiebe auf frischer Tat "ertappt". Im Bonner Hauptbahnhof wurden durch die Zivilfahnder sechs Frauen und im Kölner Hauptbahnhof ein Mann vorläufig festgenommen.

Freitagmittag beobachten die zivilen Bundespolizisten einen "alten Bekannten" beim Ausstieg aus dem ICE 126 im Kölner Hauptbahnhof. Der 51-jährige Pole war den Beamten aus vorherigen Diebstählen hinreichend bekannt. Beim Anblick der Fahnder schmiss der Mann einen Kaffeebecher weg und ergriff die Flucht. Er wurde festgenommen. In dem weggeworfenen Kaffeebecher fanden die Beamten 350,- Schekel (israelisches Bargeld), weiterhin führte er 950,- US-Dollar sowie 350,- Euro bei sich. Zu der Herkunft des Geldes machte er keine Angaben. Die Bundespolizisten beschlagnahmten das Bargeld.

Samstagnachmittag beobachteten die Fahnder der Bundespolizei im Bonner Hauptbahnhof zwei Frauen, die beim Einstieg in den Regionalexpress 5 eine ältere Dame bedrängten. Während des Einstiegs in den Zug wurde durch eine der beiden Tatverdächtigen in den Rucksack gegriffen, der mit einem Mantel abgedeckt wurde. Die 20-jährige Bosnierin und 42-jährige Montenegrinerin wurden festgenommen. Die Geldbörse konnte der 83-jährigen Reisenden zurückgegeben werden.

Sonntagnachmittag wurden vier weitere Diebinnen auf frischer Tat im Bonner Hauptbahnhof festgenommen. Ebenfalls nutzen die polizeilich bekannten Frauen das Gedränge beim Einstieg in den Zug: Am Bahnsteig eins in die Regionalbahn 26 und am Bahnsteig drei beim Einstieg in den IC 2313 griffen die Bosnierinnen in die Handtasche der Reisenden. Beide Opfer bemerkten die Tat nicht. Die Geldbörsen wurden den Reisenden durch die Bundespolizisten wieder ausgehändigt. Aufgrund fehlender Haftgründe wurden alle Tatverdächtige wieder entlassen.

Die Bundespolizei leitete in sieben Fällen Ermittlungsverfahren wegen gewerbsmäßigem Diebstahl ein. In diesem Zusammenhang weist die Bundespolizei darauf hin, im Gedränge besonders aufmerksam zu sein. Wie in diesen Fällen nutzen die Täter Ein-/ Ausstiegssituationen, um an Wertgegenstände zu gelangen.

Weitere Hinweise und Tipps sind unter www.bundespolizei.de einsehbar.

Quelle: Bundespolizeidirektion Sankt Augustin (ots)

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