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Tötungsdelikt in Chemnitz: Staatsanwaltschaft beantragt Haftbefehle gegen Syrer und Iraker

Archivmeldung vom 27.08.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 27.08.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Bild: Thorben Wengert  / pixelio.de
Bild: Thorben Wengert / pixelio.de

Nach der tödlichen Auseinandersetzung bei einem Chemnitzer Stadtfest hat die Staatsanwaltschaft Haftbefehle gegen zwei Männer beantragt. Bei den Verdächtigen handele es sich um einen 23-jährigen Syrer und einen 22-jährigen Iraker, teilte die Behörde am Montag mit. Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen vor, mehrfach auf einen 35-jährigen Deutschen eingestochen zu haben. Der Mann starb später im Krankenhaus.

Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat dauerten noch an. Bei der tödlichen Auseinandersetzung waren zwei weitere Männer zum Teil schwer verletzt worden. Nach dem Tötungsdelikt hatten sich im Verlauf des Sonntags aufgrund von Protestaufrufen rund 800 Menschen in der Innenstadt von Chemnitz versammelt. Dabei kam es auch zu gewalttätigen Ausschreitungen von Rechtsradikalen. Die Personengruppe zeigte nach Angaben der Polizei keine Kooperationsbereitschaft. Es soll auch zu Übergriffen auf Migranten gekommen sein. Die Chemnitzer Polizei bereitet sich aktuell nach mehreren Demo-Aufrufen auf neue Kundgebungen vor.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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