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TÜV Rheinland erhält Zuschlag für internationales Gas-Pipeline-Projekt "Nabucco"

Archivmeldung vom 10.03.2010

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 10.03.2010 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Gegen die internationale Konkurrenz konnte sich der TÜV Rheinland behaupten. Das Unternehmen wird in der anlaufenden Procurement Phase für das Nabucco Gas Pipeline Projekt als unabhängiger Sachverständiger fungieren und erste Inspektionsdienstleistungen durchführen (Independent Third Party Advisory and Inspection Services for Long Lead Items).

Die Nabucco-Pipeline verbindet Mitteleuropa mit den weltweit größten Gasreserven der Region am Kaspischen Meer sowie dem Mittleren Osten. Insgesamt wird eine 3.300 Kilometer lange, 56-Zoll-Pipeline (Durchmesser 1.420 Millimeter) von den Ostgrenzen der Türkei über Bulgarien, Rumänien, Ungarn bis nach Österreich verlaufen. Über die internationale Gasdrehscheibe Baumgarten nahe Wien werden dann auch Kunden in Deutschland und Westeuropa Nabucco-Gas beziehen können. Die maximale Kapazität beträgt 31 Milliarden Kubikmeter Gas im Jahr. Für den Bau werden zwei Millionen Tonnen Stahl verarbeitet. Das Investitionsvolumen beträgt 7,9 Milliarden Euro. 2014 soll das erste Erdgas durch die neue Pipeline fließen. Nabucco wird durch die Eröffnung eines neuen Gaskorridors über die Türkei nach Südosteuropa und durch die Erschließung neuer Gasquellen wesentlich zur europäischen zur Versorgungssicherheit beitragen.

An der Trägergesellschaft des internationalen Projektes sind neben RWE auch die OMV Gas & Power GmbH, Botas AS, Mol Plc, Transgaz S.A. und die Bulgarian Energy Holding EAD beteiligt. Bei der Auftragsvergabe konnte sich TÜV Rheinland gegen die internationale Konkurrenz durchsetzen. Das Projekt stellt aufgrund seiner komplexen Technologie und des Umweltschutzes hohe Anforderungen an die Qualitätssicherung, für die TÜV Rheinland nun Verantwortung trägt. 

Quelle: TÜV Rheinland Group

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