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Drohne mit Drogen stürzt auf Hamburger Gefängnis

Archivmeldung vom 23.01.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 23.01.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Modell-Quadrocopter mit rein elektronischer Stabilisierung
Modell-Quadrocopter mit rein elektronischer Stabilisierung

Foto: Wdwdbot
Lizenz: GFDL
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Eine mit Drogen beladene Drohne ist beim Anflug auf ein Zellenfenster des Hamburger Untersuchungsgefängnisses im Stadtzentrum auf das Dach der Anstalt gestürzt. Wie der "Spiegel" berichtet, sollte der Quadrokopter laut Ermittlern am 16. Dezember ein "Wohlfühl-Paket" mit Marihuana, einem iPhone und einem USB-Stick mit Filmen offenbar direkt vor einer Zelle ausliefern.

Der Häftling hätte es durch die Gitterstäbe greifen können. Die Drohne war mit einer Minikamera ausgestattet. Der Pilot habe wahrscheinlich mit einem Smartphone navigiert, heißt es in dem Bericht weiter. Vollzugsbeamte entdeckten das havarierte Gerät und stellten es samt Ladung sicher.

Am 4. Dezember war bereits eine Drogen-Drohne im Freistundenhof des Gefängnisses im Bremer Stadtteil Oslebshausen abgestürzt. Laut des Berichts hing am Rumpf der Drohne der Plastikzylinder eines Kinder-Überraschungseis, gefüllt mit zehn Gramm Marihuana. Der Drogenschmuggel mit Drohnen sei "eine völlig neue Dimension", sagte der Bremer Anstaltsleiter Carsten Bauer. Die Vollzugsanstalten versuchten, das zu unterbinden, doch der Einsatz von sogenannten GPS-Jammern, die die Navigation der Drohnen stören, sei noch nicht alltagstauglich. In Bremen werde geprüft, ob die Abstände der Fenstergitter verkleinert werden sollten.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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