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Thüringer Sprengstoffaffäre: Zeugin wird von Polizei geschützt

Archivmeldung vom 26.03.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 26.03.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Bild: Thorben Wengert  / pixelio.de
Bild: Thorben Wengert / pixelio.de

Eine Zeugin, die der Thüringer Polizei entscheidende Hinweise auf eine Bombenbauwerkstatt und massenhaft gelagerte Chemikalien gegeben hatte, wird nach Bedrohungen geschützt. Das bestätigte das Thüringer Innenministerium der "Welt am Sonntag". Die Polizei Saalfeld habe "geeignete Schutzmaßnahmen gegenüber der Zeugin" getroffen, erklärte ein Sprecher.

Am Dienstag hatte Thüringens Innenminister Georg Maier (SPD) im Landtag öffentlich über die Bedrohung gegen die Zeugin berichtet. Ermittler hatten zuvor entsprechende Sprachnachrichten ausgewertet. Die Beschuldigten, gegen die wegen des Verdachts eines Explosionsverbrechens ermittelt wird, befinden sich dennoch auf freiem Fuß. Es lägen nach wie vor keine Haftgründe vor, erklärte ein Sprecher der zuständigen Staatsanwaltschaft Gera gegenüber "Welt am Sonntag". Wie die "Welt am Sonntag" erfahren haben will, wurde nach den polizeilichen Durchsuchungen auch der Thüringer Verfassungsschutz "unmittelbar" von den Sicherheitsbehörden informiert.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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