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Rostocker Meutereiprozess wegen "geringer Schuld" eingestellt

Archivmeldung vom 25.09.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 25.09.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
S 73 Hermelin operiert während des UNIFIL-Einsatzes in der AMO. Bild: Marine / Ralf Maleu
S 73 Hermelin operiert während des UNIFIL-Einsatzes in der AMO. Bild: Marine / Ralf Maleu

Der Prozess gegen sechs Marinesoldaten wegen Meuterei, Körperverletzung und Freiheitsberaubung ist am Dienstag wegen "geringer Schuld" vom Amtsgericht Rostock eingestellt worden. Der Vorwurf konnte nicht bewiesen werden, teilte das Amtsgericht mit.

Den Soldaten war vorgeworfen worden, im Februar 2013 auf dem Schnellboot "Hermelin" im Hafen von Beirut einen Vorgesetzten mit Klebeband an einen Tisch gefesselt und mit einem Stift bemalt zu haben. Zusätzliche Brisanz erhielt der Vorfall, da es sich bei dem Vorgesetzten um einen Unteroffizier mit thailändischen Wurzeln handelte. Das 28-jährige Opfer selbst bezeichnete die Tat als "kleinen Jungenstreich". Zuvor hatten die sechs Angeklagten im Alter zwischen 22 bis 27 Jahren die Tat gestanden und sich beim Opfer entschuldigt.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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