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Polizeischüler suchte Kontakt zu Salafisten

Archivmeldung vom 04.04.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 04.04.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Polizei (Symbolbild)
Polizei (Symbolbild)

Ein Kommissarsanwärter des Polizeipräsidiums Bielefeld hat nach WESTFALEN-BLATT-Informationen den Kontakt zu Salafisten gesucht und unter anderem an drei Veranstaltungen mit dem britischen Prediger Haitham al-Haddad teilgenommen.

Nachdem andere Polizeischüler Vorgesetzte informiert hatten, dass der angehende Polizist im Unterricht den Koran lese und eine Moschee besuche, die vom Verfassungsschutz beobachtet werde, leitete die Polizei einen "Prüffall Islamismus" ein. Sie ließ ihre Informationen von einem Islamwissenschaftler des Landeskriminalamts auswerten. Er kam zu dem Schluss, dass an der Verfassungstreue des muslimischen Polizeianwärters gezweifelt werden müsse. Das Land NRW verweigerte dem Mann daraufhin nach der dreijährigen Ausbildung die Verbeamtung. Victor Ocansey, Sprecher des Landesamts für Ausbildung, Fortbildung und Personalangelegenheiten der Polizei in NRW, sagte dem WESTFALEN-BLATT: »Dieses ist der einzige Fall seit 2015, in dem ein Polizeischüler in NRW wegen extremistischer Vorfälle entlassen wurde.« Das Verwaltungsgericht Minden bestätigte die Entlassung.

Quelle: Westfalen-Blatt (ots)

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