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Neue Wertschätzung für den Reformationstag - Rat der EKD: Dankbar für Debatten in Bundesländern

Archivmeldung vom 02.03.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 02.03.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Werk von Martin Luther: Von der babylonischen Gefangenschaft der Kirche
Werk von Martin Luther: Von der babylonischen Gefangenschaft der Kirche

Lizenz: Public domain
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Nachdem der 31.10.2017 anlässlich des Jubiläums 500 Jahre Reformation bundesweit frei war, haben in diesen Tagen Schleswig-Holstein und Hamburg die parlamentarischen Weichen für den Reformationstag als neuen Feiertag gestellt. Niedersachsen und Bremen wollen noch im Frühjahr hierüber entscheiden. Der Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), der heute in Hannover zusammengekommen ist, hält zu den aktuellen Entwicklungen fest:

"Der Reformationstag gewinnt weiter an Bedeutung für das öffentliche Leben in Deutschland. Wir freuen uns über die anhaltenden Impulse des 500. Reformationsjubiläums. Die neue öffentliche Wertschätzung für den Reformationstag steht stellvertretend hierfür. Der Rat der EKD ist dankbar für die intensiven zivilgesellschaftlichen und parlamentarischen Debatten in mehreren Bundesländern zum Reformationstag. Dringender denn je braucht unser Land vor Ort gesellschaftliche Begegnungsräume, in denen Traditionen für die Fragen der Gegenwart im friedlichen Miteinander neu erschlossen werden. Reformationstage, die nicht in konfessioneller Abgrenzung und Engführung, sondern in ökumenischer Geschwisterlichkeit und interreligiöser Weite sowie in Partnerschaft mit Akteuren aus der Zivilgesellschaft begangen werden, tragen den Geist eines `Tages der Reformation´ weit über den Kirchenraum hinaus."

Um dem hohen öffentlichen Interesse am Reformationstag Rechnung zu tragen, wird das Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik Ende Oktober 2018 erneut eine Sonderausgabe des Magazins chrismon veröffentlichen. Das chrismon spezial entsteht in Zusammenarbeit von EKD und Landeskirchen. 6, 7 Millionen Druckexemplare liegen in fünf Regionalausgaben bundesweit über 70 Tages- und Sonntagszeitungen bei. Allen rund 14.000 evangelischen Gemeinden in Deutschland wird das chrismon spezial auch 2018 wieder vorab kostenfrei zur Verfügung gestellt.

Quelle: EKD Evangelische Kirche in Deutschland (ots)

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