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Illegale Migranten ändern Kurs von Frankreich nach Italien

Archivmeldung vom 13.06.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 13.06.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Einwanderer (Symbolbild)
Einwanderer (Symbolbild)

Bild: Eigenes Werk /OTT

"Der Strom illegaler Migranten an der Grenze des italienischen Piemont zu Frankreich – von Montgenevre bis Bardonecchia – hat sich umgekehrt. Immer mehr illegale Migranten versuchen jetzt nach Italien zurückzukehren." Dies zitiert das Magazin "Unser Mitteleuropa" aus einem Bericht von Vox News.

Weiter berichtet das Magazin: "Schuld daran ist die angekündigte „Amnestie“ der italienischen Regierung, die von Ministerin Bellanova ausgearbeitet wird und von der zu befürchten ist, dass sie wie im Jahre 2012 endet, als Tausende von Drogendealern und Straftätern als vorgebliche Hausangestellte „regularisiert“ wurden.

Für diejenigen, die ihr Glück bereits in anderen Ländern wie Frankreich versucht haben, ohne es dort zu finden, ist die Hoffnung auf italienische Dokumente eine Gelegenheit, die man sich nicht entgehen lassen möchte und weswegen man jetzt nach Italien zurückkehrt.

Die plötzliche Umkehrung des Migrantenstroms zwischen Italien und Frankreich zwang die Polizei und die Präfekturen beider Länder zu einem Organisationstreffen, das am Montag im Grenzort Modane (ital. Modana) stattfand. Das Thema ist immer dasselbe: es geht um Grenzkontrollen und die Abwicklung von Rückschiebungen und Ausweisungen.

Die Ankömmlinge der letzten zwei Wochen an der Grenze stammen aus Frankreich, aber auch aus Spanien und anderen europäischen Ländern. Sie haben zwar keinen Job in Italien in Aussicht, aber viele hoffen, nachweisen zu können, dass sie zuvor schon lange genug in Italien waren, um eine „Regularisierung“ anstreben zu können.

Diejenigen, die zurückkehren, kommen hauptsächlich mit der Eisenbahn. Erst vor zwei Tagen griff die französische Polizei 22 Personen im Zug von Paris und Lyon nach Italien auf. Dies erfolgte im Zuge von verstärkten Kontrollen auf französischem Gebiet am Gare de Lyon und am Bahnhof Saint Exupery in Lyon. Es gibt aber auch eine andere – viel gefährlichere – Route durch den alten Eisenbahntunnel von Frejus. Durch diesen Tunnel fahren die französischen TGV-Hochgeschwindigkeitszüge. Gestern Morgen meldete die Grenzpolizei drei Personen, die versuchten, über den Eisenbahntunnel zu Fuß nach Italien zurückzukehren. Zwei von ihnen konnten fliehen, der dritte, ein Marokkaner, wurde nach Frankreich zurückgeschoben. Infolge dieses Zwischenfalls war die Durchfahrt des TGV von 4.30 Uhr morgens bis Mittag blockiert. Alles Nebenwirkungen des geplanten Bellanova-Gesetzes.

Datenbasis: VoxNews

Quelle: Unser Mitteleuropa

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