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Chef der Düsseldorfer Stadtfirma D.Live erhielt im Jahr mehr als 100.000 Euro von Live Nation

Archivmeldung vom 03.09.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 03.09.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Geld und Geldscheine (Symbolbild)
Geld und Geldscheine (Symbolbild)

Bild: N.Schmitz / pixelio.de

Michael Brill, Chef von D.Live, der Veranstaltungstochter der Stadt Düsseldorf, die unter anderem die Merkur-Spiel-Arena und den ISS-Dome vermietet, hatte einen hochdotierten Beratervertrag mit dem bundesweiten Veranstaltungskonzern Live Nation, den Marek Lieberberg leitet. Dies berichtet die Düsseldorfer "Rheinische Post", der die Verträge vorliegen.

Brill und Lieberberg hatten gemeinsam das vorläufig verschobene Konzert "Give Live a Chance" für den 4. September mit rund 13.000 Zuschauern geplant, das für eine bundesweite Debatte gesorgt hatte.

Laut Bericht unterschrieb Brill im Jahr 2017 einen Vertrag mit Live Nation, der seiner Beratungsfirma United Venues eine jährliche Zahlung von 75.000 Euro zusicherte. Ein Jahr danach wurde die jährliche Zahlung laut den Verträgen auf 103.000 Euro erhöht. Ende 2019 erhielt Brill eine Abfindung von rund 93.000 Euro, als der Vertrag vorzeitig aufgelöst wurde. Ein neuer Vertrag basierend auf Tagessätzen von 2500 Euro wurde Ende 2019 vereinbart, doch die Stadt Düsseldorf hat bislang keine Zustimmung zu der Vereinbarung gegeben.

Die Stadt Düsseldorf erklärt, die Beratungsverträge seien der Stadt bekannt gewesen. Brill verneint Interessenkonflikte. Es habe in den letzten drei Jahren keine Verträge gegeben, bei denen Live Nation Hallen von D.Live angemietet habe. Er habe Live Nation dabei beraten, neue Veranstaltungshallen zu identifizieren und zu entwickeln.

Laut dem Bericht hat Live Nation im Februar 2019 in einem Brief unter anderem an Brill vorgeschlagen, Teilhaber von D.Live zu werden. Brill erklärt dazu, es habe in den letzten Jahren drei solcher Vorstöße von großen Unternehmen gegeben, aber man habe diese immer nach Einbindung der Stadt Düsseldorf "ad-acta gelegt". Oberbürgermeister Thomas Geisel (SPD) lässt mitteilen, die Stadt sehe "damals und aktuell von einer Veräußerung von Anteilen ab".

Quelle: Rheinische Post (ots)

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