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Dortmund: Tierrettung in Grevel Pferd aus Graben befreit

Archivmeldung vom 09.02.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 09.02.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Kurze Zeit später konnte das Pferd wieder stehen. Bild: Feuerwehr Dortmund
Kurze Zeit später konnte das Pferd wieder stehen. Bild: Feuerwehr Dortmund

Am späten Donnerstagnachmittag gegen 17:15 wurde die Feuerwehr Dortmund zur Hilfe in den Ortsteil Grevel gerufen. Bei einem Ausritt war ein Pferd ausgerutscht und in einem Graben liegen geblieben. Während die 13jährige Reiterin glücklicherweise unverletzt blieb, konnte sich das Pferd aus dieser Zwangslage auch mit Hilfe der Besitzer nicht selbst befreien.

Bild: Feuerwehr Dortmund
Bild: Feuerwehr Dortmund

Für "Sunnyboy" bestand durch diese Situation die Gefahr einer starken Unterkühlung, außerdem bestand die Befürchtung, dass sich das Pferd Verletzungen durch den Sturz zugezogen hatte. Die ersten Einsatzkräfte der Feuerwehr Dortmund konnten das Pferd mit Feuerwehrschläuchen und Rundschlingen zwar unterstützen, jedoch nicht befreien. Obwohl bereits ein Traktor von einem in der Nähe befindlichen Bauernhof unterwegs war, wurden weitere Einsatzkräfte der Feuerwehr, die "Spezialeinheit Bergung" angefordert, um die Rettung falls nötig mit weiteren Hebebändern und einem Teleskoplader zu unterstützen.

Nach der Erstversorgung durch eine ebenfalls herbeigerufene Tierärztin wurde das Pferd mit dem Traktor auf den Weg gezogen und konnte nach kurzer weiterer Versorgung selbstständig aufstehen und zum Stall geführt werden. Die Feuerwehr Dortmund war mit insgesamt 18 Einsatzkräften alarmiert, wovon jedoch nur 10 Einsatzkräften letztendlich tätig werden mussten. Eine Herausforderung war die räumliche Organisation der Einsatzstelle an einem schmalen geteerten Feldweg, um die Zufahrt für eventuell notwendiges Spezialgerät frei zu halten, jedoch andere benötigte Materialien oder auch Medikamente zur Erstversorgung des Pferdes direkt vor Ort zu haben.

Quelle: Feuerwehr Dortmund (ots)

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