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Sachsen-Anhalt: Landesamt für Verbraucherschutz warnt vor Bad in Flut-Wasser

Archivmeldung vom 13.06.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 13.06.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Obernbreit, 31. Mai 2013
Obernbreit, 31. Mai 2013

Foto: Xocolatl
Lizenz: CC-BY-SA-3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Das Landesamt für Verbraucherschutz in Sachsen-Anhalt rät dringend vom Baden in Gewässern ab, die von der Flut betroffen waren. Neben einem erhöhten Verletzungsrisiko durch Treibgut könnte eine Keimbelastung vorliegen, sagte eine Sprecherin der "Mitteldeutschen Zeitung" (Freitagausgabe).

Nach Angaben des Sozialministeriums soll demnächst eine Übersicht zu belasteten Badegewässern erarbeitet werden. Noch habe das angesichts der weiter angespannten Lage aber nicht die oberste Priorität. Verbraucherschützer raten bei den Aufräumarbeiten nach der Flut zudem zu besonderen Vorsichtsmaßnahmen wie dem Tragen von Handschuhen, Gummistiefeln und feuchtigkeitsabweisender Kleidung.

Während der Flut sei das Risiko übertragbarer Krankheiten durch die extreme Verdünnung nicht erhöht gewesen. Hygienische Probleme würden sich erst jetzt ergeben, da es zu intensivem Kontakt mit kontaminiertem Wasser oder Gegenständen komme. Noch sei allerdings keine Erkrankungswelle zu registrieren, hieß es.

Gauck besucht Hochwasser-Opfer in Bayern

Bundespräsident Joachim Gauck wird am Freitag in das vom Hochwasser betroffene Deggendorf in Bayern reisen. Geplant ist dabei ein Gespräch mit den Helfern verschiedener staatlicher Hilfsorganisationen in der Einsatzzentrale der Freiwilligen Feuerwehr. Außerdem trifft der Bundespräsident in der Technischen Hochschule Deggendorf mit Studierenden zusammen, welche die Arbeit der freiwilligen Helferinnen und Helfer koordinieren.

Je nach Lage wird Bundespräsident Gauck anschließend an der Deggendorfer Maximiliansbrücke eine Sammelstelle für Helfer besuchen, teilte das Bundespräsidialamt mit. Bereits am vergangenen Montag hatte der Bundespräsident mit den Oberbürgermeistern der vom Hochwasser stark betroffenen Städte Passau und Magdeburg telefoniert und sich über die aktuelle Lage vor Ort informieren lassen. Am Tag zuvor hatte der Bundespräsident Halle (Saale) und Meißen besucht und war dort mit Betroffenen des Hochwassers und Helferinnen und Helfern zusammengekommen.

Ramsauer sperrt Luftraum über Flutgebiete für Sportflieger

Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) hat den Luftraum über den Flutgebieten von Donau und Elbe für Sportflieger gesperrt. "Wir brauchen den Luftraum, um den Flutopfern zu helfen", sagte Ramsauer der "Bild-Zeitung". Offenbar hatten Schaulustige den Anflug auf die Flutgebiete in den vergangenen Tagen behindert. "Es ist zu massiven Störungen des Flugverkehrs der Einsatzkräfte in den Hochwassergebieten durch Luftverkehrstourismus gekommen", heißt es in einem internen Schreiben des Verkehrsministeriums. Die Sperrung gilt vorerst bis Freitag 24 Uhr.

Quelle: dts Nachrichtenagentu

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