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EKD-Ratsvorsitzender fordert mehr Toleranz gegenüber Atheisten

Archivmeldung vom 14.01.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 14.01.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Heinrich Bedford-Strohm (Nov. 2011)
Heinrich Bedford-Strohm (Nov. 2011)

Foto: Foto: Michael Lucan, Lizenz: CC-BY-SA 3.0
Lizenz: CC-BY-SA-3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Nach den islamistischen Morden von Paris forderte der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche, Heinrich Bedford-Strohm, alle Gläubigen zu mehr Toleranz auch gegenüber Atheisten auf. Man solle das Gleiche aber umgekehrt auch von den religionsdistanzierten Weltanschauungen gegenüber religiösen Zugängen erwarten, sagte er der Wochenzeitung "Die Zeit".

Mit Blick auf die Kirchen zog der evangelische Bischof eine kritische Bilanz: "Es hat lange genug gedauert, bis die christlichen Kirchen verstanden, dass Menschenrechte nicht eine Bedrohung ihrer Traditionen sind, sondern ihr ureigener Ausdruck."

Bedford-Strohm forderte von Europa, seine Werte auch zu verteidigen: "Zu den beglückenden Entwicklungen der europäischen Geschichte gehört, dass heute ein breit verwurzelter übergreifender Konsens herrscht, der von ganz unterschiedlichen weltanschaulichen Grundlagen her die Würde der menschlichen Person als unantastbar versteht. Dieser Konsens muss verteidigt werden." Er warnte: "Es darf den extremistischen Ideologen, die sich auf Gott berufen, aber in ihrer Gottlosigkeit nicht zu überbieten sind, nicht gelingen, Hass zu säen."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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