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Erdrutsch von Nachterstedt: Stadt verkauft Concordia See an Bergbau-Sanierer LMBV

Archivmeldung vom 20.02.2012

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 20.02.2012 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Unglücksstelle Concordiasee. Bild: Deirun CC-BY-SA-3.0-DE. de.wikipedia
Unglücksstelle Concordiasee. Bild: Deirun CC-BY-SA-3.0-DE. de.wikipedia

Die Stadt Seeland (Salzlandkreis) will den Concordia See an die Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft (LMBV) für knapp 800 000 Euro zurückverkaufen. Das hat der Stadtrat in nicht-öffentlicher Sitzung beschlossen, berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung (Montag-Ausgabe).

So wird nach dem tragischen Erdrutsch vom Juli 2009, bei dem drei Menschen starben und zahlreiche weitere ihr Haus verloren, auch offiziell ein Schlussstrich unter die geplante touristische Nutzung des ehemaligen Tagebaurestlochs gezogen. Hintergrund für die Entscheidung ist die noch immer ungeklärte Unglücksursache für den Erdrutsch. Ein endgültiger, abgestimmter Abschlussbericht der Gutachter wird erst für Sommer 2013 in Aussicht gestellt. Eine mögliche Nutzung des Sees ist nicht absehbar. Die Entscheidung, den Concordia See zurückzugeben, wird vom Bergbausanierer  ausdrücklich akzeptiert.

Quelle: Mitteldeutsche Zeitung (ots)

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