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Weiterer Zeuge im Fall Amri könnte vor Befragung abgeschoben werden

Archivmeldung vom 04.05.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 04.05.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Bild: berlin-pics  / pixelio.de
Bild: berlin-pics / pixelio.de

Bei der Aufarbeitung des Terroranschlags auf den Berliner Weihnachtsmarkt im Dezember 2016 droht eine neue schwere Panne. Dies wäre mindestens die 255. seiner Art in diesem einen Fall. Wie das Nachrichtenmagazin Focus berichtet, könnte ein Zeuge, den der Berliner Untersuchungsausschuss vernehmen will, noch vor der Befragung abgeschoben werden. Das geht nach Angaben von Focus aus dem Schreiben der Berliner Generalstaatsanwältin Margarete Koppers an den Ausschuss hervor.

Darin heißt es, "dass der Zeitraum des Verbleibs des Beschuldigten in staatlichem Gewahrsam nicht verlässlich bestimmbar ist". Bereits am 6. Dezember 2017 habe sie "die Zustimmung zu aufenthaltsbeendenden Maßnahmen" erteilt, schreibt Koppers. Bei dem Zeugen handelt es sich nach Focus-Angaben um einen Mann, der dem späteren Attentäter Anis Amri ein Handy verkauft haben soll, das später am Tatort gefunden wurde. Im Dezember 2017 hatte Focus berichtet, wie ein Amri-Vertrauter in einer Nacht- und Nebelaktion abgeschoben worden war, noch bevor er durch Ausschussmitglieder vernommen werden konnte.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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