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Flensburg: Größte Bergungs- und Ortungsübung des THW-Landesverbandes startete bei sommerlichen Temperaturen.

Archivmeldung vom 26.05.2017

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 26.05.2017 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Rettungshunde beim THW dürfen nicht zu schwer und Rettungshundeführerin müssen eine gute Kondition haben. Der Leitertransport des Hundes erfolgt mit Rucksackgeschirr.
Rettungshunde beim THW dürfen nicht zu schwer und Rettungshundeführerin müssen eine gute Kondition haben. Der Leitertransport des Hundes erfolgt mit Rucksackgeschirr.

Bild: THW Landesverband Hamburg

Pünktlich um 9 Uhr startete der Übungsorganisator Arnold Lange, Gruppenführer der Fachgruppe Ortung am Freitagmorgen die Übung "Dan Ger Response 2017" auf dem Übungsplatz im dänischen Tinglev. Das Übungsgelände der "Beredskabsstyrelsen Teknisk Skole" in Nørremarken 21 DK- 6360 Tinglev bietet für die Zivil- und Katastrophenschützer aber auch Sanitätsorganisationen und Feuerwehren bestmögliche und vielfältige Übungsoptionen.

Freitag hatten und Sonnabend werden rund 180 THW Einsatzkräfte aus 5 Landesverbänden praktisch und unter realistischen Bedingungen komplexe Aufgaben aus der Bergung und der Ortung unter Beobachtung von erfahrenen Schiedsrichtern üben. Die Hitze trug dazu bei, dass manchen Übungssituation in engen teilweise verqualmten Gängen nicht leichter wurde. Angenommene Ausgangslage war die Explosion einer Munitionsfabrik in Tinglev, was ein großflächiges Schadensszenario mit zahlreichen Verletzte, teilweise Verschütteten für vielfältige Aufgaben sorgte.

Die realistisch geschminkten VerletztendarstellerInnen, die teilweise unter Schock verwirrt durch das Trümmergelände irrten hatten die THW-Helferinnen und Helfer eine weitere Aufgabe neben der Bergung und der Ortung. Die Verletztendarsteller wurden, wenn sie aus ihren Verstecken gerettet wurden von Sanitätskräften des DRK Eckernförde und der Berufsfeuerwehr Flensburg weiterbehandelt. Der Übungstag Freitag endete am späten Nachmittag mit einer Feedbackrunde der TeilnehmerInnen.

Am Sonnabend werden die gleichen Szenarien beübt doch werden es am 2. Übungstag andere Bergungs- und Ortungsgruppen sein. Auch für die Hunde stellt dieses sommerlich-sonnige Wetter eine zusätzliche Belastung dar, die beim Übungsverlauf auch berücksichtigt wird.

Am späten Vormittag, gab es für die Übungsteilnehmer eine besondere Überraschung. Die Teilnehmer der 22. Internationalen Feuerwehrsternfahrt nach Sonderburg, mit über 100 historischen Feuerfahrzeugen aus Skandinavien, den Niederlanden und Deutschland, machten Mittagspause auf dem Tinglever Übungsgelände. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dieser Veranstaltung waren hochinteressierte Zaungäste bei der THW-Übung.

Rund 180 Einsatzkräfte aus 17 Ortsverbänden des THW-Landesverbandes HH, MV, SH sowie aus sieben Ortsverbänden anderer Landesverbände Auflistung siehe unten) nehmen an dieser mehrtägigen Übung in Dänemark teil.

Auch das Medieninteresse an dieser Übung war aufgrund der Besonderheit der Wahl dieses Übungsplatzes und der Größe der Übung bislang sehr groß. Neben einem Radiointerview mit einem schleswig-holsteinischen Rundfunksender, zeigte auch das dänische Fernsehren Interesse an der Übung. Die grenznahe Presse zeigte ebenfalls Interesse an dieser Veranstaltung.

Quelle: THW Hamburg

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