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Morgendliches Chaos im Bahnverkehr - ausgelöst durch einen Marder

Archivmeldung vom 09.04.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 09.04.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Marder
Marder

Foto: James Lindsey at Ecology of Commanster
Lizenz: CC-BY-SA-2.5
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Chaos im Berufsverkehr: Weil ein Marder eine Leitung der Deutschen Bahn angefressen hatte, kam es am Donnerstagmorgen zu erheblichen Behinderungen im Zugverkehr von Berlin und Brandenburg. Das berichten der Oranienburger Generalanzeiger und die Märkisch Oderzeitung in ihren morgigen Ausgaben. Das Tier machte sich an der Leitung zu schaffen, die daraufhin gerissen sei, sagte Bahnsprecher Burkhard Ahlert am Donnerstag. Um 4.15 Uhr kam es zu einem Kurzschluss im Bereich Berlin-Karlshorst.

Der Appetit des Marders blieb nicht ohne Folgen: Pendler in ganz Brandenburg mussten Verspätungen und Umleitungen in Kauf nehmen. "Wir konnten uns auf diesen Fall nicht einstellen", erklärte der Bahnsprecher weiter den Zeitungen. Betroffen waren zahlreiche Bahnstrecken im Land. Umleitungen gab es unter anderem in Richtung Erkner und Frankfurt (Oder). Aber auch nach Zossen und Cottbus gab es Behinderungen. Züge der Regionalbahn 5 Richtung Stralsund sowie der RE 6 nach Wittenberge wurden teils über Berlin-Lichtenberg umgeleitet oder fielen ganz aus.

Dem Marder war es gelungen, einen Fahrleitungsmast hochzuklettern. Beim Anknabbern des Kabels erzeugte er zwischen stromführenden und nicht stromführenden Leitungen einen Stromüberschlag. Den allerdings überlebte das Tier nicht. +++

Quelle: Märkische Oderzeitung (ots)

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