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Versicherer registrieren mehr Brände im Advent

Archivmeldung vom 26.11.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 26.11.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: grey59 / pixelio.de
Bild: grey59 / pixelio.de

Im Dezember brennt es häufiger als in den anderen Monaten des Jahres. Die Hausrat- und Wohngebäudeversicherer verzeichnen regelmäßig rund 40 Prozent mehr Feuerschäden als in den Frühjahrs- und Herbstmonaten. Das zeigen die Statistiken des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV).

Zum Jahresende 2013 registrierten die Versicherer rund 11.000 Advents- und Weihnachtsbrände. Diese Zahl ist seit fünf Jahren nahezu konstant. Insgesamt zahlten die Hausrat- und Wohngebäudeversicherer für diese Feuerschäden 29 Millionen Euro an ihre Kunden. Die Kosten pro Brand sind damit im letzten Jahr leicht auf 2.600 Euro gesunken. Häufige Brandursachen sind in Flammen aufgegangene Adventskränze oder Weihnachtsbäume, aber auch querfliegende Silvesterraketen und unachtsam gezündete Feuerwerkskörper zum Jahreswechsel.

Für das ganze Jahr 2013 zahlten die Versicherer 910 Millionen Euro für rund 120.000 Brandschäden.

Nach einem Brand sollten sich Kunden an ihren Hausrat- oder Wohngebäudeversicherer wenden. Die Hausratversicherung ist zuständig, wenn Gegenstände im Haus durch ein Feuer zerstört wurden - also von Möbeln über Kleidung bis hin zu Elektrogeräten im Haus. Auch die Geschenke unterm Weihnachtsbaum sind versichert. Die Wohngebäudeversicherung hingegen übernimmt die Instandsetzung des Gebäudes, sollte es ganz oder teilweise abgebrannt sein.

Quelle: GDV - Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (ots)

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